Archive for the ‘USA’ category

Der Tote Winkel der israelzentrierten Islamkritik

Juli 5, 2012

Auf PI-News erschien gestern dieser Artikel zu einer Fernsehsendung zum Thema Feindbild Islam – Wird die Angst zum Hass? Michael Stürzenberger ist in jedem Fall dafür zu loben, daß er sich die Arbeit gemacht hat, die dort vertretenen Positionen in Textform zu dokumentieren.

Berechtigung der Islamkritik

Es läßt sich nicht bestreiten, daß Angst eine wichtige Rolle bei der Islamkritik spielt. Es wäre jedoch falsch, diese Angst als unbegründet abzutun. Als Grund genügt bereits, daß die Abkehr vom Islam mit dem Tode bedroht wird. Die als Islamophobie bezeichnete Angst vor dem Islam wird sich nicht verhindern lassen. Sie ist nicht irrational und schon gar keine Krankheit. Richtig ist aber, daß diese Angst zum Problem wird, wenn sie zum Nährboden für Hass wird. (mehr …)

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Zusammenprall der Säkularisationen

Juli 4, 2012

Übersetzung des Textes
The Pope And Islam: The Clash Of Secularizations
aus dem Jahr 2006

Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen. (Joh. 1,5)

Es ist zu verstehen, wenn ein christlich-orthodoxe Kaiser von Konstantinopel, der einen Großteil seines Territoriums und seiner Bevölkerung durch das Zerstörungswerk muslimischer Invasoren verlor, im 14. Jahrhundert nichts Gutes in Mohammed sehen konnte. Ebenso ist zu verstehen, wenn dieser von einem Papst von Rom im 21. Jahrhundert zitiert wird und Muslime über die Äußerung dieses Zitats im zeitgenössischen Kontext protestieren.

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USA: Schwammige Ermächtigung zum Erstschlag gegen den Iran

Juli 3, 2012

Nach Syrien ist der Iran dran. Das ist die allgemeine Auffassung in den USA und anderen westlichen Staaten. Nicht alle unterstützen das. Aufschlussreich ist diesbezüglich die Erklärung des texanischen Senators Ron Paul mit der er sich am 17. Mai 2012 gegen die Verabschiedung der Resolution 568 des Repräsentantenhauses aussprach.

Ron Paul kritisierte, daß mit dieser Resolution die Schwelle zu einem Konflikt mit dem Iran erheblich gesenkt werde, weil damit das Verbot zum Erwerb von Nuklearwaffen durch ein Verbot zur Entwicklung der „Fähigkeit“ zum Bau von Nuklearwaffen ersetzt würde. Es ist nach allgemeiner Auffassung kein Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag, wenn ein Land technische Fertigkeiten erwirbt, die auch für den Bau von Nuklearwaffen genutzt werden könnten.

Ron Paul sieht in dieser Resolution eine Ermächtigung zum Einsatz militärischer Gewalt gegen den Iran und kritisiert besonders, daß dabei der Begriff der „Fertigkeit“ nicht weiter definiert ist. In der Folge will man dem Iran nun auch den Bau von Atom-U-Boot untersagen und erklärt die Absicht zu deren Bau zu einem „Trick auf dem Weg zur Nuklearmacht“.

Türkische Darstellung zum Abschuss des Militärjets unglaubwürdig

Juni 30, 2012

Das Wall Street Journal berichtet heute, daß der US-Geheimdienst die Darstellungen der türkischen Regierung zum Abschuss des Militärjets vor der syrischen Küste bezweifelt und die syrische Darstellung letztlich für plausibler hält. Auch in der Türkei glauben viele der von der Regierung vertretenen Version nicht. Kritik von Kemal Kılıçdaroğlu beantwortete Premierminister Erdoğan mit einer Polemik, in den Führer der Republikanischen Volkspartei in die Nähe der syrischen Baath-Partei rückte.

Open Letter to the Editors of National Review Online

Juni 28, 2012

I just sent this e-mail to the Editors of National Review Online magazine:

Subject: Hate-speech by Andrew C. McCarthy and his followers in NRO
Date: 28. Juni 2012 20:51:55 MESZ
To: letters@nationalreview.com

Dear NRO-Editors,

I write you, since I can not understand how NRO can accept comments as the one here by user Pharmamom

http://www.nationalreview.com/corner/302998/houla-massacre-redux-john-rosenthal#comment-598028

when you read that comment (below you find a copy) you’ll see that user Pharmamom writes of human beings as „animals“ and welcomes it when „they“ kill each other.

This is primitive hate-speech. It can not be accepted in a publication that sees itself as a platform for serious discourse on politics.

Note also, user Pharmamom refers there to Andrew C. McCarthy and is of the opinion that he adequately summarizes the positions by McCarthy on Syria:

http://www.nationalreview.com/articles/302987/stay-out-syria-andrew-c-mccarthy

When I tried to find the seed of evil by McCarthy, I came across sentences such as the one where McCarthy claims that brutal killings were „quotidian“ „in their culture“ (in Syria).

Such sentences really proof, that McCarthy has not even the slightest idea about Syria.

I hope, that you as NRO-editors understand how unsustainable McCarthy is.

Just two weeks ago the Russian FM Sergei Lavrov wrote in his article

http://www.huffingtonpost.co.uk/sergei-lavrov/russia-syria-on-the-right-side-of-history_b_1596400.html

and described the publications in the West like this:

„Unfortunately, qualified and honest analysis of developments in Syria and their potential consequences is still in short supply. Quite often it is replaced by primitive images and black-and-white propaganda clichés.“

It seems as if the Russian FM’s words were directed to you as NRO editors.

Best regards,
xyz

I am with Andy McCarthy on this: we need to stay out of it. The more they focus on killing each other, the less they focus on killing us. Sad that they are slaughtering their own innocents, but not worth expending an ounce of our blood and treasure to stop. Maybe the longer these animals kill each other, the faster the rest of the world will come to recognize the danger they and their tribalistic religion pose to civilization.

Syrien: Zur Beteiligung der CIA am Waffenschmuggel

Juni 24, 2012

Am  21. Juni 2012 erschien in der New York Times ein Bericht von Karl Schmitt über die Beteiligung von Offizieren der CIA beim Waffenschmuggel nach Syrien. Als Quelle gab Schmitt namentlich nicht genannte amerikanische Offizielle sowie Offiziere arabischer Geheimdienste an. Der Bericht bietet interessante Einblicke in die Problemlage.


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Syrien: Auf der richtigen Seite der Geschichte

Juni 19, 2012

Einige unbedarfte Zeitgenossen glauben immer noch an die Neutralität der westlichen Massenmedien. Sie durchschauen nicht wie Nachrichten mitunter zustande kommen. Als sie „erfuhren“ daß „das Assad-Regime“ Zivilisten in Hula „umgebracht hat“, stützten sich diese Berichte nur auf die im Brustton der Überzeugung verkündeten Stellungnahmen des US-Außenministeriums, das die einseitigen Schuldzuweisung durch die „Aktivisten“ vorschnell übernommen hatte.

Seitdem kommt es ihnen so vor, als müsse das die Wahrheit sein. Teilweise systematisch werden relevante Hinweise und Informationen ausgeblendet, weil sie dieser „Wahrheit“ widersprechen. Man sträubt sich dagegen, den letzten Stand der Erkenntnisse anzuerkennen. Freilich kann niemand ausschließen, daß sich auch daran nochmal etwas ändert. Es sieht derzeit aber nicht danach aus. Eine allgemein anerkannte Gewißheit wird es womöglich erst dann geben, wenn alle verfügbaren Zeugen im Rahmen einer von den Vereinten Nationen geleiteten Untersuchung angehört und berücksichtigt worden sind.

Dass US-Außenministerin Hillary Clinton die widersprüchlichen Angaben der Aktivisten ohne kritische Prüfung übernahm lag daran, daß US-Präsident Barack Obama den syrischen Präsidenten schon ein Jahr zuvor zum Rücktritt aufgefordert hatte — es mußte einfach stimmen. So wurde und wird die US-Regierung von ihren geliebten „Rebellen“ in Syrien von einer Fehleinschätzung zur nächsten getrieben und hat immer noch keine Lösung. Frau Clinton gilt daher in den USA auch nicht als gute Außenministerin. Ihre Syrien-Politik wird scharf kritisiert, weil den US-Bürgern natürlich auffällt, daß kein tragfähiges Konzept vorhanden ist. Man erkennt und regt sich darüber auf, daß Obama das Heft des Handelns nicht in der Hand hat und ahnt daß der Präsident die Nation in eine Sackgasse geführt hat. Außer politischen Außenseitern wie dem texanischen Senator Ron Paul sagt niemand offen, wie es dazu kam.

Mitt Romney und Barack Obama

Mitt Romney und Barack Obama

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