Archive for the ‘Christenverfolgung’ category

Jihad Bells. Das Weihnachts-Video zu den Terroranschlägen

Januar 3, 2011

Weshalb die Süddeutsche Zeitung so fieberhaft nach Kompromat zu S.E. Bischof Mixa gesucht hatte

April 26, 2010

Wer sich wundert, wie es denn kam, daß praktisch die gesamte Presselandschaft in den Chor der Anklage gegen S.E. Bischof Mixa einstimmte, der muß sich fragen, weshalb man in der Redaktion der Süddeutschen Zeitung so fieberhaft nach dem Kompromat gesucht hat, mit dem Bischof Mixa nun anscheinend zu Fall gebracht wurde.

Auf den Internetseiten radikal-atheistischer Gruppen findet man Artikel wie Bischof Mixa attackiert die Ungläubigen: Massenmord als Folge des Atheismus zitiert:

„Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen“, sagte der Augsburger Bischof. Immer seien in diesen Systemen die Christen und die Kirche besonders verfolgt worden.

Das sind ohne jeden Zweifel richtige Aussagen. Sie dokumentieren, daß das bundesrepublikanische Mantra vom „aus der Geschichte lernen“ für Bischof Mixa eben keine hohle Phrase ist. Gerade deshalb mußte er aber weg. Er hatte auch recht, als er letztes Jahr zu Abtreibung sehr mutig Stellung nahm, was ihm dann als „Holocaust-Vergleich“ ausgelegt wurde. Einer derjenigen, die Bischof Mixa damals in den Rücken fielen war Bischof Zollitsch. Wenn Zollitsch nun als „links“ bezeichnet wird, dann deshalb, weil der mit seinen Äußerungen den Duktus übernahm, wonach nur die Apologeten der Kritischen Theorie sich zur deutschen Geschichte öffentlich zu Wort melden dürften: Zollitsch steht für die Unterwerfung der Römisch-Katholischen Kirche unter diese von Horkheimer und Adorno begründete marxistische Philosophenschule.

Rechtfertigung muslimischer Pogrome an Christen bei Regensburger Dialogveranstaltung

Februar 17, 2010

Nach einem Bericht der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) steht heute im UN Menschenrechtsrat die periodische Überprüfung (Universal Periodic Review) der Menschenrechtssituation in Ägypten auf der Tagesordnung. Die IGFM fodert ein „Ende der windelweichen Floskeln“ und „einen spürbaren Einsatz für die Menschenrechte“ durch die Regierung Mubarak. Nach Einschätzung der IGFM versuche sich das autoritäre Regime von Husni Mubarak, als einzige Alternative eines von islamischen Extremisten regierten Ägyptens darzustellen. Durch diese scheinbar „einzige Alternative“ versuche die ägyptische Regierung, Kritik aus Europa an den schweren Menschenrechtsverletzungen am Nil zum Schweigen zu bringen, so die IGFM.

Demonstration von Auslandskopten gegen Angriffe auf Kopten

Demonstration von Auslandskopten (2010)

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Minarettverbot: Evangelikale antworten der Arabischen Liga

Januar 15, 2010

Minarettverbot: Evangelikale antworten der Arabischen Liga

Um die Beziehungen zwischen Muslimen und Christen zu verbessern, brauche es konkrete Schritte zur Verbesserung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit in vielen muslimischen Staaten. Das gibt die Schweizerische Evangelische Allianz der Arabischen Liga zu bedenken.

Auch wer den Evangelikalen generell ablehnend gegenüber steht, wird zugeben müssen, daß sie da natürlich Recht haben. Daß sich das Problem der fehlenden Glaubensfreiheit in den arabischen Ländern nur auf diese Weise auf die Tagesordnung bringen läßt, hängt vor allem damit zusammen, daß die Einrichtungen der Vereinten Nationen ihrer Verantwortung leider überhaupt nicht gerecht werden. Auch die westlichen Regierungen stecken viel zu sehr in Abhängigkeiten fest, als daß sie noch ein glaubwürdiger Anwalt des Menschenrechtsgedankens sein könnten.

Festmachen läßt sich das bspw. daran, daß die USA Länder wie Saudi-Arabien, Irak und Usbekistan in ihren jährlichen Berichten zur Religionsfreiheit nicht als besonders Besorgnis erregende Länder („Countries of Particular Concern“) führen, weil das ihren geopolitischen Interessen schaden würde. Sich für die Glaubensfreiheit russischer Satanisten einzusetzen ist demgegenüber offenbar im Interesse der USA.

Gruppe christlicher Ägypter will ihren muslimischen Passstatus ändern lassen

Dezember 11, 2009

Kairo (Reuters) – Ayman Raafa, ein in Ägypten geborener Christ, war neun Monate alt, als der Vater, den er nie kennengelernt hat, zum Islam konvertierte.

Heute kämpft Raafa (23) darum, seinen christlichen Glauben staatlich anerkannt und in seinem Pass, der für ihn jeden Tag von Bedeutung ist, registiert zu bekommen.

Raafa wurde als Christ aufgezogen, aber der Staat sagt, daß Kinder nach der Konversion des Vaters automatisch Muslime werden, eine Regelung, die Dutzende von Menschen in einem Schwebezustand zurückläßt, weil in diesem Land Konversionen weg vom Islam in der Praxis nicht möglich sind.

Raafa ist einer aus einer Gruppe von Vierzig die dem selben Idenditätsrätsel ausgesetzt sind und jetzt ein Gerichtsverfahren anstrengen, mit dem sie ihren christlichen Glauben anerkannt bekommen wollen, womit sie einen wunden Punkt in den Beziehung zwischen Muslimen und den zehn Prozent der 77 Millionen Ägypter christlichen Glaubens berühren.

„Ich habe im letzten Jahr meinen Abschluß gemacht, bekomme aber keine Arbeit, weil ich keinen gültigen Pass habe“, sagte Raafa im Büro seines Anwalts nahe der bekannten koptisch-christlichen Kirche und des Krankenhauses in Kairo.

Wie auch andere Beamte besteht der Vertreter des Innenministeriums Hany Abdel-Latif darauf, daß keine derartigen diskriminierenden Vorschriften bestünden.

Rechtsanwalt Peter El-Naggar sagt aber, daß Kinder von Konvertiten in der Praxis keine Genehmigung für einen neuen Paß mit Angabe ihres christlichen Glaubens bekommen. Er sagt, daß die Anträge in aller Regel unter Verweis auf zu korrigierende „Fehler“ abgewiesen werden.

Er sagt aber: „Wenn irgendwer ein Moslem geworden ist und zu den Behörden geht, wird das innerhalb von 24 Stunden geändert.“

Die Konversion der Religion, gleich welchen Glaubens, ist offiziell zwar nicht verboten, ist für viele Ägypter des verlassenen Glaubens nicht hinnehmbar. Das Problem kann zum Auffackeln von Sektierertum führen.