Syrien: Deutsche Salafisten schmuggeln Waffen für Terroristen

Für das Schüren des religiösen Konflikts in Syrien sind nach Darstellung Bouthaina Shaabans Terroristen verantwortlich. Bei einem Treffen mit Ilias Umachanow, dem Vizesprecher des Russischen Föderationsrates, sagte die Beraterin Präsident Assads: „Ziel dieser Angriffe sind ganz normale Angehörige der schiitischen, alawitischen und christlichen Minderheiten geworden, wodurch die sunnitsch-schiitische Konfronatation zu einem Element der Krise wird.“

Salafisten in Deutschland

Salafisten in Deutschland

Frau Shaaban betonte, daß es in Syrien bis dahin nie eine Konfrontation entlang religiöser Linien gab. Nach den von al-Qaida und anderen Terrororganisationen, z.B. der im Libanon entstandenen Fatah al-Islam, begangenen Verbrechen zeichne sich eine solche Konfrontation jedoch ab. Die Terroristen, die solche Morde an Zivilisten verschiedener Glaubensrichtungen von Terroristen begehen, kommen aus dem Ausland, darunter den nordafrikanischen Staaten. Daß es sich nicht um Syrer handelt könne mit der Gefangennahme ausländischer Söldner durch die syrischen Armee bewiesen werden. Neben einem ehemaligen Guantanamo-Häftling sollen unter den Gefangenen auch deutscher Staatsbürger sein, die beim Waffenschmuggel an der Mittelmeerküste festgenommen wurden. Über die Beteiligung deutscher Salafisten am unheiligen Krieg in Syrien hatte schon auch die Zeitung „Die Welt“ berichtet.

Die von dieser Zeitung zu „Rebellen“ verklärten in Syrien operierenden Aufständischen zerstören die Infrastruktur des Landes, greifen die Armee der arabischen Nation an und eleminieren einzelne Vertreter der politischen, universitären und kulturellen Elite und der Intelligenzija. Das Ziel dieser Subversion ist die Zerstörung Syriens. Der für den Mittleren Osten zuständige Hochkommissar für Menschenrechte wies darauf hin, daß die syrische Regierung das Recht hat die Bevölkerung vor Terror und Kriminalität zu schützen.

Bombenanschlag in Dagestan (2010)

Bombenanschlag in Dagestan (2010)

Umachanow war im März 2000 in Dagestan selbst zum Ziel eines Bombenanschlags geworden und war dabei verletzt worden. In der russischen Föderationsrepublik kommt es bis heute dort immer wieder zu Terrorakten. Die Bekennerschreiben erscheinen meist auf einem von Finland aus betriebenen salafistischen Nachrichtenportal. In Finnland war im April 2010 war ein lutherischer Pfarrer des Amtes enthoben worden, weil er den als Hintermann der Bombenanschläge auf die Moskauer Metro und den Flughafen Domodedowo gesuchten Doku Umarow als Terrorist bezeichnet hatte.

Trauernde am Moskauer Flughafen (Januar 2011)

Trauernde am Moskauer Flughafen (Januar 2011)

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3 Kommentare - “Syrien: Deutsche Salafisten schmuggeln Waffen für Terroristen”


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