Der doppelzüngige Kurienkardinal Walter Kasper

In Diskussionen über das Vorgehen der Piusbruderschaft in Bezug auf den CSD, wird vom staatskirchlichen Flügel der römisch-katholischen Kirche oft gesagt, daß sie inhaltlich zwar zustimmen würden, die Mittel aber irgendwie angemessener sein müßten.

Wenn es da tatsächlich bessere Mittel gibt, weshalb gebraucht dieser Teil der RKK diese Mittel dann nicht? Die Aussage

Respekt vor dem Einzelnen, aber wenig Verständnis für das Zur-Schau-Stellen, diese Propaganda bei den ´Christopher-Street-Days´ und wohl im Einklang mit der Mehrheit der Bevölkerung – Nein zur Forderung nach Gleichstellung homosexueller Gemeinschaften mit der Ehe.

wäre von Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen Kurienkardinal Walter Kasper ja nie gekommen, wenn die Piusbrüder diesen mutigen Vorstoß nicht gemacht hätten!

Kurienkardinal Walter Kasper beim X. Weltkonzil des Russischen Volkes in Moskau

Kurienkardinal Walter Kasper beim X. Weltkonzil des Russischen Volkes in Moskau

Kasper ist sonst eher in Russland zu finden, um dort angeblich die „Ökumene“ zu fördern. Als es Mitte Mai um die in unseren Medien innbrünstig gefeierte Tuntenparade in Moskau ging, hatte er sich nicht geäußert. Der Einheit der Kirche nützt solche Doppelzüngigkeit ganz sicher nicht.

Ergänzung: Der Theorie nach wäre das mit der „Demonstration“ in Moskau zwar eine innerstaatliche Angelenheit Russlands gewesen, aber in der Praxis ist es das nun mal nicht, weil diese Schwulen-Parade von den hiesigen Medien dermaßen ausgeschlachtet wurde, daß man wirklich meinen mußte, sie wäre vom Westen bestellt worden, um Russland bzw. der Russisch-Orthodoxen Kirche zu schaden.

Eine Stellungnahme von Kardinal Kasper hierzu wäre vom Moskauer Patriarchat als Beleg der Ehrlichkeit in den Bemühungen der RKK um die Einheit der Kirche gewertet worden. Bei der Debatte um die Äußerungen Papst Benedikts XVI. zu Verhütung und AIDS hatte sich die Russisch-Orthodoxe Kirche schließlich auch zu Wort gemeldet und ihn unterstützt.

Oder meint Kasper etwa, es würde genügen, in Hinterzimmern wohlfeile Kompromissformeln zum christlichen Verständnis der Familie auszuarbeiten?

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