Zum Interview des Pro-NRW Vorsitzenden bei Y. Özoguz

Bei PI hat nach dem Beitrag über das Interview von Roger Schwedes bei Muslim-Markt eine Debatte über diesen Tweet begonnen:

RT: @FrankFranz: Heute heimattreu wählen! Zur Europawahl DVU. Alle mobiliseren und mit ins Wahllokal nehmen.

er stammt augenscheinlich von Markus Beisicht und war die Weiterleitung (Re-Tweet) eines Tweets von FrankFranz, der Landesvorsitzender der NPD im Saarland ist.

Freilich hat sich Beisicht mit dieser Weiterleitung diese Botschaft zueigen gemacht und man kann das auch kritisieren. Es wäre aber schon besser, wenn die Kritik sich nicht in Etiketten wie „rechtsextrem“ erschöpfen würde. Eine Aussage wie „Die Juden sind schuld“ kann ich aus dem bei PI zitierten Text von Schwedes überhaupt nicht ableiten. Es ist erst mal nur eine Kritik an der Medienwirklichkeit, die man bei den Linken genauso finden kann.

Ich selbst kann es auch nur bedauern, daß Schwedes dem MM-Betreiber Y. Özoguz Interviews gibt und ich könnte auch lange Referate über die Gründe halten. Genauso schade finde ich, daß Beisicht zur Europawahl offenbar eine Wahlempfehung für die DVU gegeben hat. Nur muß man schon auch zur Kenntnis nehmen, daß es sich dabei um eine Partei handelt, die allemal legal ist. Dennoch war die Wahlempfehlung meines Erachtens falsch, weil damit falsche Signale gesetzt werden. Weitaus besser wäre eine Wahlempfehlung für die Republikaner oder AUF-Partei gewesen.

Auch wenn einem das Interview nicht gefällt, sollte man nicht den Fehler machen, Beisicht die Aussagen von Schwedes um die Ohren zu hauen. Es handelt sich um verschiedene Personen und Schwedes hat grundsätzlich natürlich die Freiheit zu reden mit wem er will.

Wichtige Ergänzung: Bei twitter.com/ProKoeln handelt es sich ganz offensichtlich um einen Fake-Account.

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2 Kommentare - “Zum Interview des Pro-NRW Vorsitzenden bei Y. Özoguz”

  1. Arminius Says:

    Auf PI ist zu diesem Sachverhalt soeben folgende Stellungnahme von pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener erschienen:

    Roger Schwedes ist schon seit rund einem Jahr nicht mehr Vorsitzender im Ruhrgebiet, ja er ist noch nicht einmal mehr einfaches Mitglied! Die Wege von Schwedes und pro NRW haben sich genau wegen dessen kruden Ansichten getrennt! Eine einfache Nachfrage bei pro NRW oder ein Blick auf das Hauptportal http://www.pro-nrw-online.de hätten gereicht, um das herauszufinden!

  2. Noergler Says:

    Allen Theorien wie „Man muss auch mit seinen Feinden reden“ zum Trotz würde ich schon behaupten, dass es Medien gibt mit denen man einfach NICHT Reden sollte. Muslimmarkt gehört sicher dazu!


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