Lafontaine wird zum Problembär: Linke flüchten zur SPD

Unter Lafontaine wird Linken zur Last gibt es einen Aritkel in der Rheinischen Post, in dem über große Unzurfiedenheit innerhalb der Linkspartei die Rede ist. Während es Außenstehenden so vorkommt, als handelte es sich um eine Revolte gegen Lafontaine, sehen Inside die Probleme bei den vielen verschiedenen Strömungen innerhalb dieser Partei. Im Gegensatz zu anderen Parteien versteht sich die Linkspartei als eine Bündniskonstellation, was den Vorteil hat, daß jeder noch so sektiererische Haufen dort integriert werden kann. Denjenigen in der Linkspartei, die tatsächlich Politik für die Bürger machen wollen, wird das nun langsam zu blöd. Manche haben noch Hoffnung, daß sich die Situation irgendwie zum Besseren wendet, aber einige sind bereits (wieder) zur SPD gewechselt.

Daß Lafontaine oder irgendein anderer als Parteichef es schaffen könnte, aus dieser Bündniskonstellation ein produktives Unternehmen zu machen, glaube ich nicht. Was es dafür bräuchte , ist eine offene Diskussion über die verschiedenen Strömungen, die aber kaum stattfinden wird.

Das folgere ich jedenfalls daraus, daß ich auf meinen offenen Brief an alle Abgeordneten der Linksfraktion keinerlei Antwort bekam. Ich hatte darin nach einem Abgrenzungsbeschluß gegenüber den Elder Statesmen unter den „Autonomen“ gefragt, die sich dort in der Strömung der Interventionistischen Linken sammeln. Anlaß war die Berliner Randale-Demonstration zum 1. Mai, die von Kirill Jermak – einem Mandatsträger der Linken – angemeldet worden war, sowie Aussagen des Genossen Thomas Seibert in der dieser dem Terror eine Existenzberechtigung zugestand und auf „Griechenland“ als Vorbild für eine leuchtende Zukunft verwies.

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