Drei christliche Kleinstparteien bei der Bundestagswahl?

Folgende Email habe ich als offenen Brief an PBC, AUF und CM geschickt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem bei der Europa-Wahl mit PBC, CM und AUF drei christliche Kleinstparteien auf dem Wahlzettel standen, von denen keine eine Chance hatte, wenigstens die Wahlkampfkosten erstattet zu bekommen, würde ich gerne wissen, ob das bei der Bundestagswahl wieder so sein wird.

Drei christliche Kleinstparteien auf dem Wahlzettel zu haben, macht doch überhaupt keinen Sinn.

Wenigstens ein Listenbündnis hätte man doch machen können.

Ist keiner auf die Idee gekommen oder ist man sich bei den Listenplätzen nicht einig geworden?

Mit freundlichen Grüßen,
XXX

Wenn ich Antworten bekomme, werde ich sie hier veröffentlichen.

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14 Kommentare - “Drei christliche Kleinstparteien bei der Bundestagswahl?”

  1. Petra Grün Says:

    Ich kann es auch nicht nachvollziehen, warum sich die christlichen Kleinparteien und die ÖDP nicht zusammengetan haben. Auf der momentanen Grundlage kommt doch das Wählen einer solchen Kleinpartei einer verschenkten Stimme gleich!!!

    • antifo Says:

      Daß von der ÖDP welche bei AUF dabei sind, weiß ich aus erster Hand. Leider ist die ÖDP dennoch auch zur Europa-Wahl angetreten. Mit 0,5% hat sie ein ansehnliches Ergebnis erzielt, aber als Ein-Themen-Partei hat die ÖDP auf Bundes- oder Europaebene sicher nie eine Chance.

      • Ex-ödp-Mitglied Says:

        Die 5%-Hürde diskriminiert alle kleinen Parteien, da sie viele Wählerinnen und Wähler abschreckt, diese zu wählen.

        Wenn diese Hürde wenigstens durch eine 3%-Hürde ersetzt könnte, wäre schon viel erreicht!

  2. Antonio Says:

    Auch ich habe mich das immer wieder gefragt.

    Es gab vereinzelt (CM) eine Stellungnahme.
    Es sind halt Kontroversen im geistlichen Bereich.

    Eine Bündelung und eine Einigung auf christliche/biblische Grundsätze müssen nach meinem Dafürhalten überkonfessionel möglich sein.
    Aber, wenn selbst in christlichen Gemeinden gesagt wird: „Solange ich zu sagen habe, solange werde ich die Politik aus der Gemeinde heraushalten“, solange laufen die christlichen Parteien ins Leere.

    Schade, denn Christen sind aufgefordert, dass Salz der Erde zu sein…

  3. St. Anton Says:

    Die Kleinstparteien sind auch in der Vergangenheit nicht durch sonderlich viel Klugheit aufgefallen – warum sollte sich jetzt plötzlich etwas daran ändern?

    Mancher politische Christ hofft wohl insgeheim, daß der Heilige Geist die Wahl zu seinen Gunsten fälschen möge…

    Tatsache ist, daß die Mehrheit der Wähler einfach keine christliche Spinnerpartei wählen will – und daran wird sich auch nichts ändern.

    Sinnvoller wäre es, christliche Inhalte in etablierte Parteien zu tragen – das ist einfacher.

  4. Paul Dahlmann Says:

    Ich kann mich nur aus ganzer Seele freuen, dass diese elenden freiheitsfeindlichen Spinner – ob Sie nun AUF oder PBC heissen – dort gelandet sind, wo sie hingehören! Hören Sie auf zu jammern und nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Mehrheit der Deutschen der Vernunft folgt und diese Pappnasen nicht sehen will.

    • antifo Says:

      Wieso „freiheitsfeindlich“? Woran machen Sie das fest?

    • Antonio Says:

      Nun ja, wenn Sie im Umkehrschluss sagen wollen, dass „die Mehrheit der Deutschen“ der Vernunft folgt, in dem sie CDU-SPD-FDP-Linke-Grüne wählen, so kann ich Ihnen nicht folgen.

      Gerade diese Parteien sind Schuld an der nicht mehr zu übersehenden Misere in Deutschland.

      Jetzt, kurz vor der Wahl verlautete Angela Merkel, dass Sie nun wieder gegen den Türkeibeitritt sei.
      Offenbar war es oportun diese Einstellung aus der Argumentationskiste herauszuholen, um den Wähler zu ködern…

      Von den anderen Parteien ganz zu schweigen. Sie scheuen die Auseinadersetzung mit der Islamisierung Europas, wie „der Teufel das Weihwasser“

      • mister33 Says:

        genial!
        anonym seit ihr ja alle (ich vielleicht auch) – da kann man ungestörter ablästern.

        FUSION

        Es ist mit heutigen Technologien möglich, sehr viele unterschiedliche Strömungen (auch gegensetzliche) in einer Gruppe zusammen zuschmieden!

        Wie wird die Stimmgewichtung vorgenommen?

        Die Mitglieder, welche schon in den Noch-Mikro-Parteien sind bekommen Bspw. 1 Voll-Stimme.

        Neu-Mitglieder im „Ex-HmHm-Mikro-Partei-e.V.“ erhalten Bspw. 0,97 der Voll-Stimme.

        Mitglieder in dem jeweiligen Förder e.V. erhalten nur 0,93 der Voll-Stimme.

        „Eingetragene und verifizierte Testwähler“ könnten Bspw. 0,85 der Voll-Stimme erhalten.

        Mit dieser Methode kann man dann erst einmal die Zielpunkte/Umsetzungsforderungen intern festlegen.

        Danach verwendet man die Zahlengrundlage (aller intern Abstimmungen), als erste Orientierungsrechnung führ die Gesamtpartei.

        Dann wird mit dem selben Schema eine Gesamtpartei-Rangliste erstellt.

        Man nennt doch das Ganze Demokratie!?
        Ist darauf noch niemand gekommen?

        Was will ich damit fragen?
        Wenn 20 bis 25 Kleinstparteien ~0,5 bis 3,5% erzielen, dann nehmen wir mal einen Durchschnitt von 0,95% an und nur 20 Parteien, das Ergebnis wäre 19%!!! dies könnte sich sehen lassen.

        Die Direktkandidaten der FUSION würden nahezu gleich ermittelt.

        Wenn dadurch einige immer noch nicht real bzw nach den Gesetzen mit einem Sitz versorgt wären, dann kann man Strohmann-Kandidaten zum Einsatz bringen (zB.: die Listenkandidaten), d.h. sie würden eben verpflichtet sein von mehreren Parteien, die Programmpunkte verinnerlicht zu haben.

        Wenn man nur 19% erzielte, kann man aus der Oposition dennoch die Republik nicht ständig lähmend (wie die Grünen in den 80ern oder die NPD in Sachsen), klug mitregieren – ohne sich durch eine Koalition verbiegen zu müssen.
        Die Wähler und Partei-Freunde wissen, bei der nächsten Wahl haben wir die FUSION die absolute Mehrheit.
        … klar!!! 🙂

        Mir persönlich war das Parteigründen bislang nicht der Mühe Wert.
        Es gehört Öffentlichkeitsarbeit dazu und dass man verstanden wird.

        Mitglied war ich mal in der Hanf-Liga – aber wenn alle bekifft sind, weil der Kram an jeder Ecke zu erhalten ist – wozu dann legalisieren … ~950 Wähler. 😐

        Hatte bei Chance 2000 – PLC (Partei der Letzten Chance) gehofft, dass man Künstler zu etwas gebrauchen kann.

        Habe querbeet alles durchgewählt, jetzt die Piratenpartei. Sie ist doch sehr sympathisch!
        Wenn sie offen ist für mehrere Themen, dann kann diese Partei (dank Wiefelspütz und Bosbach; Focus) zur Bundestagswahl durchaus etwa 12 bis 30% erzielen!

        CDU+SPD wollen alles was nicht passt aus dem Web wegsperren.

        Bü90/Grüne und FDP wollen das wir alle Scharlatan-Medizin: Homöopathie, Anthroposophen-Voodoo-nach-Rudolf-Steiner, Tantra, … mit unseren Krankenkassen-Beiträgen mitfinanzieren.
        Das schlimmste an dem Quatsch ist, dass solche verblendeten Anhänger ihre eigenen Kinder damit töten und dann behaupten, die ihnen verweigerte bewährte Medizin hätte sowieso nicht geholfen!!!

        NPD und Co wollen das Dritte Reich ausbauen – nee, das ist fast die gleiche Variante wie Anthroposophie oder Islamismus.
        Herr Frey (DVU) ist ein Firlefanz und arbeitet mit diesem Holocaust-Leugnenden Israeli/USAmerikaner zusammen.
        REP habe ich nicht mitbekommen – haben die sich aufgelöst?

        Bleibt nicht mehr viel übrig.
        MfG anselm http://twitter.com/zuvers statt heucheln!

      • antifo Says:

        Danke für den Kommentar!

        Die Frage der Stimmgewichtung ist bei einem reinen Listenbündnis ja gar nicht von Belang. Wenn Leute von PBC und CM bei AUF (am weitesten entwickelte christliche Kleinstpartei!) mit auf die Liste kämen, bräuchte es das ja nicht. Man bräuchte nur einen Schlüssel, nach dem man die Wahlkampfkostenerstattung verteilt und man müßte sich natürlich auf die Listenplätze einigen.

        Inhaltliche Unterschiede würde man bewußt ausblenden und es einfach dem Wähler überlassen, welche Kandidaten er wählen mag 🙂

        Wenn jemand blöde Fragen stellt, weswegen so ein „Kuddelmuddel“ auf einer Liste antritt, würde man einfach auf die Mathematik verweisen 😉

        Neben AUF, CM und PBC kämen wohl noch die Familienpartei, das Zentrum, die Rentnerpartei und die ÖDP in Frage.

        Auch Einzelpersonen von PRO und REP würden da evtl. noch mit dazu passen. REP fahren seit Jahren einen Distanzierungkurs gegenüber NPD/DVU und sind wirklich nicht so schlimm, wie unsere linksdrehenden Medien immer tun. Auch PRO(-Köln) vertritt als Ein-Themen-Partei allemal eine legitime Position. Als gezielte Provokation wären beide sinnvoll, weil man sonst ja nie in die Medien kommt.

  5. Benedikt Says:

    Warum wurde dieser Brief nicht auch an die Zentrumspartei geschickt? Diese Partei hat mehr kommunale Mandate als alle drei obigen Parteien zusammen.


  6. Mit Pro und REP wären es dann immerhin 10 !
    dann jeweils Mitglieder mal „X“ ist Mindestwählerschaft.
    Durchschnittlich 0,9% ergäbe 9% – wäre besser als so manches FDP-Ergebnis!

    Vergebung ist doch christliche Pflicht? Vergebt denen die homosexuell sind/meinen zu sein und ihr könntet zumindest in den Medien present sein 😉 !

    jüdische, islamische und kommunistische Wähler/gruppen, haben zumindest eine ähnliche Weltsicht.

    Piratenpartei, andere wie Frauen, Väter, Schule/Bildung, …
    ist eben nicht so einfach.

    Zudem -ich glaube-, dass alles bis zum 26.6.erledigt sein muss(?).
    Dann ist Wahlkampf – noch ekeliger kann er kaum werden:
    auf Kosten von missbrauchten Kindern – ein „die Stasi wäre neidisch“-Überwachungs/Meinungsausblendungs-System etablieren zu wollen.

    Wir „sehen“ uns dann spätestens 2013 wieder 😉 !

    PS: helft mal Norbert Denef, seine Unterzeichner zusammen zu bekommen zZ 3’495 – mehr Leute scheint es nicht zu geben, welche Kindern die gleichen Rechte wie Erwachsenen gönnen – http://norbert.denef.com
    oder zur Petition http://to.vg/c_ !


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