Die Stasi und der Tod von Benno Ohnesorg

Daß es ausgerechnet ein Stasi-Mitarbeiter mit SED-Parteibuch war, der Benno Ohnesorg erschoß, beherrscht seit Tagen überall die Debatte.

Einen Teil dessen, was die heute etablierten 68er ausmachte, hatte es sicher auch ohne den Tod Ohnesorgs gegeben. Nur wäre es eben nie so radikal geworden. Die Bewegung „2. Juni“, aus der dann die RAF wurde, bezog sich ja schon mit ihrem Namen direkt auf Ohnesorgs Tod. Die ganze Unterstützer-Szene für „die revolutionären Gefangenen“ hätte es nicht gegeben und auch die zur „Fa“ gewordene „Antifa“ (Henryk M. Broder) nicht. Daß die Unterstützer-Szene und frühe „Antifa“ Hand in Hand zusammenarbeiteten, weiß jeder, der vor 20-25 Jahren in der linken Szene aktiv war. Als der bewaffnete Kampf gegen das „Schweinesystem“ gescheitert war, hat man sich dazu entschlossen, ihn auf kleinerer Flamme weiterzuführen.

Meines Erachtens stellt sich auch die Frage, ob der Mord an Martin Luther-King nicht vielleicht von kommunistischen Agenten in die Wege geleitet wurde. Außer den Kommunisten hat schließlich niemand davon profitiert, daß da ein Märtyrer geschaffen wurde.

Trauerzug für den ermordeten Martin Luther-King

Trauerzug für den ermordeten Martin Luther-King

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