Hakan Kivanc: Was man beim Migazin draus strickt

Kewil macht auf einen Artikel im Migazin aufmerksam.

Dort schreibt man:

Auch politische Parteien in Deutschland sorgten dafür, dass Mor Gabriel immer mehr zu einem Politikum wird. Die Fraktionen CDU/CSU, SPD und FPD forderten am 6. Mai 2009 die Bundesregierung auf, den EU-Beitritt -Türkei-Joker ziehen, um die Türkei unter Druck zu setzen. Die Grünen und die Linke hingegen brachten jeweils einen nahezu inhaltsgleichen eigenen Antrag auf den Weg , verzichteten aber auf eine Instrumentalisierung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei; sie klammerten diesen Aspekt aus – immerhin.

Mit dem Vorhalt der „Instrumentalisierung“ läßt sich ausnahmslos jedes politische Eintreten für die Einhaltung der Menschenrechte in islamischen Ländern abwürgen. Daß die hiesige Politik sich der Sache angenommen hat und es hier und da auch in Verbindung mit dem von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnten Beitritt der Türkei zur EU diskutiert wurde, ist daher völlig normal, weil sich ohne öffentlichen Druck ja gar nichts bewegen würde.

Instrumentalisiert wurden die türksichen Vereine in der Bundesrepublik, weil das Düsseldorfer Generalkonsul sie zur Öffentlichkeitsarbeit mißbraucht hatte, statt einfach selbst die Anfragen der Bürger zu beantworten.

Für den Fall, daß das Kloster Mor Gabriel darunter leiden sollte, wäre das die Folge der Diskursunfähigkeit auf türkischer Seite.

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