Hakan Kivanc: Offener Brief an Maria Böhmer

Das Auswärtige Amt hat bisher nicht auf meine Email reagiert, die ich an den Bürgerservice geschickt habe. Als ich heute telefonisch nachgehakt habe, hat man mir mitgeteilt, daß ich noch mit einer Antwort rechnen kann. Mal sehen, wann das kommt und was dann darin steht.

Frau Prof. Dr. Maria Böhmer (Integrationsbeauftragte der Bundesregierung)

Frau Prof. Dr. Maria Böhmer (Integrationsbeauftragte der Bundesregierung)

In der Zwischenzeit habe ich an die Adresse von Frau Prof. Dr. Maria Böhmer folgende Email über das Kontaktformular des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

anläßlich der unfaßbar rassistischen Äußerungen des türkischen Generalkonsuls Hakan Kivanc, wonach „braunes Blut fließen“ würde, wenn man „den Deutschen die Pulsadern aufschneiden“ würde, fordern die Sprecher der sich für verfolgte Minderheiten in der Türkei einsetzenden Initiative Mor Gabriel eine Abberufung von Herrn Kivanc.

Hier ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung der Initiative:

Kubilay Demirkaya, Sprecher der Initiative Mor Gabriel: „Wir fordern die Türkei auf umgehend personelle Konsequenzen aus diesem Skandal zu ziehen. Ein Generalkonsul der Türkei, der so ein Bild von Deutschland in sich trägt und damit auch noch hausieren gehtdarf nicht weiter im diplomatischen Dienst in Deutschland arbeiten dürfen.“ Die Verbreitung rassistischer Ideologien gegen Deutschland gefährdet den sozialen Frieden. Es polarisisiert die Gesellschaft und stärkt die rechten Ränder der deutschen und der türkischen Gesellschaft.“

Madlen Vartian , Sprecherin der Initiative Mor Gabriel: „Die Entgleisungen des türkischen Generalkonsuls Hakan Kivanc machen jegliche Integrationsbemühungen von Bund, Länder und Kommunen zu nichte und dienen alleien zur Festigung einer geschlossenen türkischen Paralellgesellschaft in Deutschland. Dies ist ein Schlag ins Gesicht. Es zeigt uns, dass der türkische Nationalismus Teil der türkischen Staatsdoktrins ist und in Deutschland von der Türkei massiv gefördert wird.“

Der erste Halbjahresbericht des nordrheinwestfälischen Verfassungsschutzes zeigt uns, dass der türkische Rechtsextremismus im türkischen Staat verankert ist: „In der Türkei ist die Ülkücü- Bewegung (türkischer Rechtsextremismus) etabliert, systemerhaltend und -stützend. In Deutschland tritt sie nicht offen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ein, es werden jedoch Kernbereiche von Grund- und Menschenrechten strikt abgelehnt“

http://www.im.nrw.de/imshop/shopdocs/Zwischenbericht%202008.pdf

Nach Wahrnehmung zahlloser Bürger macht es den Kampf gegen Rassismus zu einer Farce, wenn die Bundesregierung aus derart schweren Vorkommnissen keinerlei für sie wahrnehmbare Konsequenzen zu ziehen bereit ist. Die Bürger sprechen von „Germanophobie“, sehen sich von „den Politikern“ verlassen und drohen sich rechtsextremen Parteien zuzuwenden.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend muß erkennen, daß ihm im Rahmen des Nationalen Aktionsplans der Bundesrepublik Deutschland zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz (NAPgR) hier eine Verantwortung zukommt, der es sich nicht entziehen kann.

Ich will daher Frau Prof. Dr. Maria Böhmer als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bitten, sich der Forderung der Initiative Mor Gabriel nach sofortiger Abberufung von Herrn Kivanc öffentlich anzuschließen, um so ein Zeichen gegen alle Formen von Rassismus und für glaubwürdige Politik zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen,

XXX

Wer die Forderung mittragen kann, ist natürlich aufgerufen, ebenfalls an Frau Böhmer zu schreiben.

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5 Kommentare - “Hakan Kivanc: Offener Brief an Maria Böhmer”

  1. antifo Says:

    Hier habe ich einen Text gefunden, den das Türkisches Generalkonsulat Düsseldorf als Antwort auf Anfragen geschickt haben soll.

    Außerdem hier ein offener Brief an MP Rüttgers:
    http://bpeinfo.wordpress.com/2009/04/30/offener-brief-an-ministerprasident-ruttgers/

  2. Renate Says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    anläßlich der unfaßbar rassistischen Äußerungen des türkischen Generalkonsuls Hakan Kivanc, wonach “braunes Blut fließen” würde, wenn man “den Deutschen die Pulsadern aufschneiden” würde, fordern die Sprecher der sich für verfolgte Minderheiten in der Türkei einsetzenden Initiative Mor Gabriel eine Abberufung von Herrn Kivanc.

    Hier ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung der Initiative:

    Kubilay Demirkaya, Sprecher der Initiative Mor Gabriel: “Wir fordern die Türkei auf umgehend personelle Konsequenzen aus diesem Skandal zu ziehen. Ein Generalkonsul der Türkei, der so ein Bild von Deutschland in sich trägt und damit auch noch hausieren gehtdarf nicht weiter im diplomatischen Dienst in Deutschland arbeiten dürfen.” Die Verbreitung rassistischer Ideologien gegen Deutschland gefährdet den sozialen Frieden. Es polarisisiert die Gesellschaft und stärkt die rechten Ränder der deutschen und der türkischen Gesellschaft.”

    Madlen Vartian , Sprecherin der Initiative Mor Gabriel: “Die Entgleisungen des türkischen Generalkonsuls Hakan Kivanc machen jegliche Integrationsbemühungen von Bund, Länder und Kommunen zu nichte und dienen alleien zur Festigung einer geschlossenen türkischen Paralellgesellschaft in Deutschland. Dies ist ein Schlag ins Gesicht. Es zeigt uns, dass der türkische Nationalismus Teil der türkischen Staatsdoktrins ist und in Deutschland von der Türkei massiv gefördert wird.”

    Der erste Halbjahresbericht des nordrheinwestfälischen Verfassungsschutzes zeigt uns, dass der türkische Rechtsextremismus im türkischen Staat verankert ist: “In der Türkei ist die Ülkücü- Bewegung (türkischer Rechtsextremismus) etabliert, systemerhaltend und -stützend. In Deutschland tritt sie nicht offen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ein, es werden jedoch Kernbereiche von Grund- und Menschenrechten strikt abgelehnt”

    http://www.im.nrw.de/imshop/shopdocs/Zwischenbericht%202008.pdf

    Nach Wahrnehmung zahlloser Bürger macht es den Kampf gegen Rassismus zu einer Farce, wenn die Bundesregierung aus derart schweren Vorkommnissen keinerlei für sie wahrnehmbare Konsequenzen zu ziehen bereit ist. Die Bürger sprechen von “Germanophobie”, sehen sich von “den Politikern” verlassen und drohen sich rechtsextremen Parteien zuzuwenden.

    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend muß erkennen, daß ihm im Rahmen des Nationalen Aktionsplans der Bundesrepublik Deutschland zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz (NAPgR) hier eine Verantwortung zukommt, der es sich nicht entziehen kann.

    Ich will daher Frau Prof. Dr. Maria Böhmer als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bitten, sich der Forderung der Initiative Mor Gabriel nach sofortiger Abberufung von Herrn Kivanc öffentlich anzuschließen, um so ein Zeichen gegen alle Formen von Rassismus und für glaubwürdige Politik zu setzen.

    Erwarten Sie nicht, daß sich die Dinge von selbst ändern werden.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Renate Schmidt

  3. kaviagratsel Says:

    Sehr guter Beitrag. Wurde gerne noch weitere Informationen daruber erhalten.
    Besten Dank und gruss

  4. Jürgen Huber Says:

    Frau Böhmer aufzufordern irgendwas zu tun ist völlig
    Sinnlos–es erschließt niemand was außer Auslandsreisen auf unsere Kosten überhaupt getan wird.
    Diese Politikerin ist so präsent wie ein Geheimagent
    und hat noch nie etwas gegen Beleidigungen der deutschen durch ihre Klienten unternommen.

    mfg J.Huber


  5. Erklärung zum Ausgang des Prozesses Demirkaya gegen Çoban

    Aufgrund mangelnder Beweise wurde die einstweilige Verfügung des Herrn Demirkaya durch Urteil des Amtsgerichts Wuppertal (Az.: 35 C 249/09) vom 25.05.2009 und aufgrund der Unglaubwürdigkeit der beiden vorgelegten eidesstattlichen Erklärungen wurde der Prozess Demirkaya gegen Çoban zurück gewiesen.

    Um den Schaden gering zu halten, habe ich mich in den persönlichen Äußerungen meiner Presseerklärung bisher zurückgehalten. Ich habe die Wahrheit geschildert und meine persönliche Meinung außen vor gelassen.

    Ich lebe seit Ende 1968 in Deutschland. Ich habe die Aberkennung meiner türkischen Staatsbürgerschaft erlebt und lebte einige Zeit als Staatenloser. Seit 1976 bin ich deutscher Staatsbürger. Deutschland ist ein Rechtsstaat, ich glaube an das deutsche Recht.

    Ich bin ein Sohn einer türkisch-kurdischen Familie und Alewit. Dies waren aber nie die Gründe, um in Deutschland zu bleiben. Es ist auch kein Grund für mich aus meiner Herkunft Vorteile zur ziehen. Es ist auch kein Grund für mich, diese Art zur Akzeptanz für mich zur erschaffen.

    Meine Herkunft verleugne ich nicht, aber mein Dasein als ehrlicher Mensch ist für mich wichtiger, als meine Volks und Religionszugehörigkeit. Wenn eine Partei oder irgendjemand mit diesen Argumenten Politik macht, lehne ich das grundsätzlich ab.

    Die Angelegenheit um Mor Gabriel hat gezeigt, dass man mit Schlagwörtern in der Presse viel kaputt machen kann. Es ist nicht die Aufgabe der Presse, als erster über etwas zu berichten, sondern eine Sache zu recherchieren, die Wahrheit zu finden und darüber zu berichten. Gerade, wenn es politisch hochbrisante Themen sind, sollte man nicht voreilig urteilen.

    Die Angelegenheit des Klosters Mor Gabriel habe ich im November 2008 mit einem Aufruf in der türkischen Presse aktiviert. Seit dem ersten Aufruf in der türkischen Presse, auch in der internationalen Presse, habe ich, diese Angelegenheit betreffend, alle Presseartikel und jeden Schriftverkehr gesammelt. Es sind in etwas 1600 Seiten. Nur eins ich besitze nicht: „Das geglättete Gedächtnisprotokoll von Kubilay Demirkaya“. Die sogenannte angeblich vom türkischen Generalkonsulat heraus gegangene E. Post, Original und auch die Fälschung, habe ich in meiner Akte.

    Darüber hinaus noch mehr:. Es existiert genug Beweismaterial, auch dass ich unter Druck gesetzt wurde. Im Falle der genauen Darlegung der Angelegenheit könnte ich zur Verfügung stehen.

    In allen Zeitungen wird behauptet, dass Aussage gegen Aussage steht. Das ist so nicht richtig. Sondern, ich habe gegen Kubilay Demirkaya´ s 2 eidesstattliche Erklärungen 4 eidesstattliche Erklärungen entgegen zu setzen, und auch von den Teilnehmern, der so genannten Essensrunde, eine von allen unterschriebene Presserklärung. Ich möchte hier klarstellen, dass die beiden Personen die die eidesstattliche Erklärungen abgegeben haben, auf die sich Herr Demirkaya bezieht, 2 Tage zuvor in der besagten Presseerklärung die Vorwürfe gegen den Generalkonsul Hakan Kıvanç vehement zurückgewiesen haben. Leider wurde diese Tatsache in der deutschen Presse nicht erwähnt. Die Schreiben füge ich bei. Ich habe mit dieser Angelegenheit nicht geprahlt. Die Unterlagen hat die deutsche Justiz als Beweisvorlage bekommen, ich wollte nicht die deutsche Justiz beeinflussen oder für mich einen Vorteil zu meinem Gunsten schaffen.

    Außerdem habe ich noch nie eine Person zu Unrecht beschuldigt. Wenn ich mich über einer Person geäußert habe, hat es immer einen Grund gehabt.

    Ich denke, Herr Dr. Hans-Peter Uhl und Frau Dr. Kristina Köhler sollten ihre unüberlegten sprachlichen Schnellschüsse nochmal überdenken, sich bei dem Türkischen Staat und seinem Vertreter, Generalkonsul Hakan Kıvanç entschuldigen, um ihn zu rehabilitieren. Ihre Pflicht ist es, ihre Beschuldigungen und die Forderung der Amtsenthebung des Generalkonsuls öffentlich zurück zu nehmen.

    Begründung:

    1- Die Angelegenheit, von Kubilay Demirkaya fälschlich ins Rollen gebracht, hat den bilateralen Beziehungen Türkei – Deutschland geschadet und der Integrationspolitik einen großen Schaden zugefügt.

    2- Es wurde ein Unschuldiger Diplomat der Türkei ins falsche Licht gerückt. Ich betone nochmals, dass es sich bei den so genannten Beschuldigungen gegen Herrn Generalkonsul um eine Verleumdungskampagne handelt.

    3- Religionsverbände wurden gegeneinander gehetzt, Christen gegen Mohammedaner, Türken gegen Kurden, Alewiten gegen Sunniten. Es hat eine große Narbe in unserer Gesellschaft verursacht.
    Die Angelegenheit ging sogar soweit, dass meine persönlichen Belange, mein Beruf, meine künstlerische Arbeit und meine Berufung zum Professor, meine Lehrtätigkeit diffamiert wurden. Es wurde mir sogar unterstellt, mit dem türkischen Staat zusammen zu arbeiten. Warum sollte ich nicht als freiberuflich arbeitender Künstler mit dem türkischen Staat arbeiten dürfen. (Was zurzeit nicht der Fall ist) Entscheidet dies Herr Demirkaya? Meine persönlichen Daten, die auch noch schlecht recherchiert und nicht wahrheitsgemäß sind, an die Presse zu geben, zeigt, dass Herr Demirkaya versucht, die Öffentlichkeit für sich zu gewinnen, indem er den Gegner schlecht darzustellen versucht.

    Meine Tätigkeit als Professor geht zurück auf das Jahr 1988, als mir zum ersten Mal dieser Titel verliehen wurde. In diesen Jahren durfte ich noch nicht mal in die Türkei einreisen, weil ich dort als unerwünschter Ausländer galt.

    4- Als Künstler und Humanist lege ich Wert darauf, parteilos zu sein und nicht den Staat, sondern die Regierung kritisieren zu dürfen. Wie viele andere Intellektuelle sehe ich meine Aufgabe, mit meinen guten Vorschlägen zur Demokratie beizutragen.

    5- In der Angelegenheit um Mor Gabriel stehe ich nicht allein mit meiner Meinung. Diesbezüglich darf ich auf das Zitat von Frau Marianne Brückl, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, verweisen.
    Verwirrspiel um „Mor Gabriel“- Dient der Streit um das Kloster den Türkeigegnern als Vorwand?Verfasst von marianne brückl am Mo, 2009-05-04 17:44. FAZeitung

    Antifo: Im Hinblick auf Punkt 5 werden Sie gebeten, diese Pressemitteilung von Frau Marianne Brückl zur Kenntnis zu nehmen:
    http://pressemitteilung.ws/node/160755
    auf die sie Sie schon hier aufmerksam gemacht hat:
    https://antifo.wordpress.com/2009/04/29/hakan-kivanc-email-an-das-auswartige-amt/#comment-891
    Sie spricht an der Stelle von einer „Instrumentalisierung“ ihrer Person unter „Verfälschung des Zusammenhanges“.

    Bitte verzichten Sie auf nochmaliges Einstellen Ihrer Erklärung ohne Einbeziehung dieser Position von Frau Brückl.

    Danke.

    (…)Wo die Einen versuchen, einen Konsens mit der Türkei und der Politik zu finden, um das Kloster zu retten, wird nun durch Zur-Schau-Stellung von Türkeigegnerschaft diverser Mitgliedsorganisationen der Initiative ein offener Konflikt provoziert. Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Prozess um die Enteignung des Klosters einer Instrumentalisierung der radikalen Mitgliedsorganisationen unterliegt, zu denen die FASD sicherlich nicht zählt.(…)

    Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass die Initiative Mor Gabriel sich für den Erhalt des Klosters Mor Gabriel in der Türkei einsetzt, vielmehr versucht die Initiative diese Angelegenheit für ihre eigenen politischen Ziele zu missbrauchen. Ich möchte hier betonen, dass nach meinem Kenntnisstand die Initiative Mor Gabriel nicht mehr existiert.

    Einige türkische, demokratische Verbände, wie Komkar und der AABF Alewitenverein, haben dies frühzeitig erkannt und sich von der Initiative Mor Gabriel distanziert.

    Die Türkei ist keine Bananenrepublik. Es gibt dort eine Rechtsprechung, die genau wie in Deutschland, unabhängig agiert. Dies beweist das Ergebnis des ersten Prozesses um das Kloster: der erste Prozess ging zugunsten des Klosters aus. Ich hoffe, dass der Verlauf der weiteren Prozesse ebenfalls so positiv für das Kloster ausfallen werden.

    Im Vorfeld wurde der europäischen Öffentlichkeit ein Gefühl vorgegaukelt, dass das Kloster den Christen entwendet werden sollte und die Eigentümer der Ländereien enteignet werden sollten. Das stellt sich nun als falsch heraus. Ich füge aktuelle Presseausschnitte bei.

    Die christliche Kultur ist ein Mosaikstein in der türkischen Kultur und nicht nur die im Ausland lebenden Türken, sondern auch die Türken in der Türkei setzen sich für den Erhalt des Klosters Mor Gabriel. ein. Als Beweis kann ich den Schriftverkehr vorlegen, den ich geführt habe…

    6- Mit solchen verbalen Attacken, wie es Kubilay Demirkaya beliebt zu agieren, kann es soweit führen, dass die in Deutschland lebende türkische Bevölkerung gegen einander aufgehetzt werden.

    Ist dies nicht der Beweis, dass Herr Demirkaya mit diesen „Methoden“, andere anzugreifen, sich selbst ins rechte Licht zu rücken und seine Popularität aufzubauen versucht. In seinen Internetauftritten sind mehrere Persönlichkeiten in dieser Art von ihm missbraucht worden.
    Herr Demirkaya beruft sich auch bei anderen Gelegenheiten gern auf seine Gedächtnisprotokolle…

    Es stellt sich die Frage, ob Kubilay Demirkaya für die Aufgabe eines Integrationsbeauftragten geeignet ist? Eine Partei, die Adenauers Erbe trägt, sollte sich dies genau überlegen. Außerdem ist es fraglich, ob eine Politik, die in Wahlkampfzeiten auf dem Rücken der türkischen Minderheit in Deutschland ausgetragen wird, eine ehrliche Politik ist?

    Hiermit fordere ich ausdrücklich, dass Kubilay Demirkaya von seinen Ämtern, auch bei der Partei CDU, die sich eine Volkspartei nennt, enthoben wird. Diese Entwicklung werde ich weiter verfolgen…

    Zum Schluss darf ich mich für die tatkräftige Unterstützung meines Rechtsanwalts Herrn Orhan Adar ganz herzlich bedanken.

    Prof. Dr. h.c. İsmail Çoban

    Wuppertal den 20.07.2009


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