Durban II: Dummheit steuert auf neue Siege zu

Durban II

Nach der Durban II Konferenz steuert die Dummheit auf neue, noch größere Siege zu.

So schreibt etwa heute die Welt:

Washington (dpa) – Der Iran könnte eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt akzeptieren. Das sagte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad dem US-Fernsehsender ABC. Teheran würde eine solche Lösung für den Nahen Osten unterstützen, wenn die Palästinenser für ein Friedensabkommen mit Israel stimmen würden. Ahmadinedschad hatte in seiner Rede vor der Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen in Genf Israel mit Blick auf die Palästinenser als barbarisches und rassistisches Regime bezeichnet.

Übertitelt ist diese Meldung mit „Iran könnte Zwei-Staaten-Lösung akzeptieren“.

Klingt das nicht wunderbar?

Völlig übersehen wird dabei, daß Irans Zustimmung überhaupt nicht interessiert! Außerdem wäre ja schon längst Frieden, wenn „die Palästinenser für ein Friedensabkommen mit Israel stimmen würden“. Dafür, daß es zu keinem solchen Abkommen kommt, wird der Iran zweifellos weiterhin sorgen; nicht zuletzt mit derartigen Einmischungen.

Hier noch etwas zu den dümmlichen Diskussion bei Durban II um Israel als „jüdischem“ Staat:

Keiner von ihnen [ den europäischen Staaten ] protestierte gegen die Äußerungen des Vertreters der PA, der behauptete: „Die letzten Erklärungen der israelischen Regierung im Zusammenhang mit dem jüdischen Charakter des Staates sind eine Art rassistische Trennung und Diskriminierung“.

Niemand stand von seinem Stuhl auf, als der syrische Vize-Aussenminister seine Zuhörer aufrief: „Die internationale Gemeinschaft darf die Augen nicht vor dem verschließen, was Israel ‚den jüdischen Charakter des Staates Israel‘ nennt, was praktisch religiöse, rassische und kulturelle Säuberung bedeutet“.

Es ließ sich im Saal kein einziger europäischer Vertreter finden, der es wagte, ans Rednerpult zu treten und die arabischen und moslemischen Staaten an ihre eigenen Namen zu erinnern: „Die arabisch-ägyptische Republik“, die „arabisch-syrische Republik“, die „islamische Republik des Iran“ etc.

Die meisten arabischen Staaten tragen religiöse, rassische und kulturelle Diskriminierung in ihren Namen, und dies kommt in diesen Staaten auch im Alltag zum Ausdruck. Könnte ein Christ oder ein Jude dort zum Präsidenten gewählt werden?

Und im Iran können Christen nicht nur nicht an die Regierung kommen, sondern werden auch noch gefoltert, wenn sie sich zu ihrem Glauben bekennen.

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