EU-Studie zu gefühlter Diskriminierung

In der Welt schreibt Stefanie Bolzen unter dem Titel „Türken in Deutschland beklagen Diskriminierung“ über die rechtzeitig zur Konferenz der Weltgemeinschaft unter dem Hakenkreuz fertig gewordene Studie zu gefühlten Diskriminierungen:

Mehr als die Hälfte aller in Deutschland lebenden Türken meint, dass die Diskriminierung von Ausländern weitverbreitet ist.

schon beim ersten Satz merkt man, daß etwas nicht stimmen kann, weil die Meinung der Befragten mit dem Wörtchen „ist“ zur Tatsache verklärt wird; der normale journalistische Standard sieht hier ein „sei“ vor.

Mit Mitteln wie diesem wird dann auch im Rest des Artikels gearbeitet, um zu verschleiern, daß Studie eine Nebelkerze ist. Es wird nicht gefragt was ist, sondern wie empfunden wird.

Nachdem man die hiesigen Türken nicht dazu bewegen kann, auf die Straße zu gehen, um gegen die gefühlte Diskriminierung zu demonstrieren, machen Soziologen und Politikwissenschaftler im Auftrag der EU halt eine Studie gleichen Inhalts.

Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels

Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels

Wer heute noch glaubt, daß in der Politik immer alles mit sauberen Mitteln gemacht würde, ist ein Idiot.

Diese autosuggestive Studie verfolgt den post-politischen Ansatz emotionaler Themensetzung zur Hegemoniesicherung. Wenn das nächste mal ein Türke gefragt wird, ob er diskriminiert wird, kann er einfach auf diese Studie verweisen und – schwupps! – hat er „wissenschaftlich“ belegt, daß auch er wahrscheinlich irgendwie diskriminiert wird.

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2 Kommentare - “EU-Studie zu gefühlter Diskriminierung”

  1. EinFragender Says:

    Mich würde mal eine andere Studie interessieren. Viele Menschen außerhalb eines bestimmten Migrationshintergrund kennen die Probleme:
    – Man wird als Nazi beschimpft – ohne Grund, oftmals nur weil man vielleicht nicht sofort auf die Seite springt
    – Frauen werden belästigt und auf ziemlich unwürdige Art und Weise behandelt
    – Frauen werden von anderen Frauen mit bestimmten Migrationshintergrund als Prostituierte beschimpft.
    – Kinder werden als Schweinefleischfresser beschimpft und oftmals wird ihnen auch Gewalt angetan.

    Was meine ich mit „Menschen außerhalb eines bestimmten Migrationshintergrund“? Das ist das interessante dabei. Es sind Farbige, Asiaten, Griechen, Italiener, Spanier, Serben, Kroaten, Polen, Russen, Juden, Franzosen und auch Deutsche. Immer häufiger hört man das die Feindlichkeit anderen gegenüber zunimmt und das ausgehend von Menschen aus überwiegend islamischen Hintergrund. Denn während die meisten Menschen in der BRD kein Problem mit Menschen aus anderen Kulturen haben, gibt es sehr wohl Parallelgesellschaften in der BRD die ein Problem mit allen haben was nicht dem entspricht was man selber ist. Heute erlebt man den Rassismus am massivsten am eigenen Leibe wenn man kein Muslim ist – die eigentliche Herkunft spielt keine Rolle.


  2. […] Benachteiligung aka. Diskriminierung objektive Gründe haben kann. Es ist wenig aussagekräftig, wenn 2009 eine EU-Studie ergab, daß 37 Prozent der „Immigranten“ das Gefühl hatten „diskriminiert worden zu […]


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