Durban II: Die Tagung unter dem Hakenkreuz

Kleiderständer mit Hakenkreuz

Kleiderständer mit Hakenkreuz

Im Focus ist ein Bericht über die Reaktionen zum Boykott der heute beginnenden Durban II Konferenz.

Die einzigen, die einen Grund zum Feiern haben, sind diejenigen, die den Kampf gegen den Rassismus und den Schutz der Menschenrechte untergraben wollen.

So äußert sich Juliette de Rivero als Sprecherin von Human Rights Watch. Ohne genau zu sagen wen sie meint, streut sie damit das Gerücht, daß die boykottierenden Staaten rassistisch seien und etwas gegen den Schutz der Menschenrechte hätten!

Als Boykottstaaten zählt der Focus auf:

  • USA
  • Israel
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Italien
  • Niederlande
  • Australien
  • Neuseeland

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte sich erst nach einem langen und völlig undurchsichtigen hin- und her dazu durchringen können, den Boykott nicht zu sabotieren.

Läßt man die vielen diplomatischen Leerformeln beiseite, nannte er als Grund einzig die Befürchtung, daß Israel wieder mal dämonisiert werden könnte. Diese Befürchtung ist zweifellos richtig, aber indem er einzig Israel nennet, liefert er den Israel-Feinden ja selbst den Vorwand, dieses Land noch mehr zu stigmatisieren!

Als SPD-Kanzlerkandidat bleibt ihm auch gar nichts andere übrig, weil jede inhaltliche Äußerung gegen Durban II den hierzulande mit Steuermitteln geführten „Kampf gegen Rechts“ seiner politischen Bündnispartner indirekt in Frage stellen würde.

Das geht natürlich gar nicht!

Bevor er also das liebste Kind des Kulturmarxismus gefährdet, liefert er der internationalen Anklägergemeinde Israels lieber noch mehr Munition!

Wenn das die Art ist, wie die Merkel-Regierung das Existenzrecht Israels verteidigt, dann wäre es besser gewesen, wenn die Bundesrepublik bei Durban II teilgenommen hätte. Das wäre dann wenigstens ein offenes Bekenntnis zu der ideologischen Verblendung gewesen, die die Debatten zur Integrationspolitik in unserem Land seit Schröders „Aufstand der Anständigen“ lähmt.

Wer sich das Durban II Symbol mal genauer ansieht, wird feststellen, daß dort (wie bei diesem Kleiderstäner oben) das Hakenkreuz eingearbeitet wurde:

Weltweiter Kampf gegen den Rassismus unter dem Hakenkreuz

Man muß also nur noch Eins und Eins zusammenzählen, um zu verstehen, daß „UN-Rassismuskonferenz“ ein weitaus besserer Name für diese Veranstaltung gewesen wäre.

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16 Kommentare - “Durban II: Die Tagung unter dem Hakenkreuz”

  1. nidinfoblog Says:

    Das mit dem „versteckten Hakenkreuz“ ist nicht ernst gemeint, oder???? Ein verspäteter Aprilscherz wohl! Und das die israelische Vernichtungs- und Besatzungspolitik gegenüber den Palästinensern wohl eindeutig rassistisch ist steht wohl eindeutig außer Zweifel! Und das in der „BRD“ mittlerweile ein gegen die Innländer und damit Eiheimische, gerichteter Rassismus existiert ist wohl auch mittlerweile jedem halbwegs aufmerksamen Menschen klar!!

  2. tw_24 Says:

    „Und das die israelische Vernichtungs- und Besatzungspolitik gegenüber den Palästinensern wohl eindeutig rassistisch ist steht wohl eindeutig außer Zweifel!“

    Die „Vernichtungspolitik“ Israels ist so erfolgreich, daß die durchschnittliche Lebenserwartung in Gaza (73.42 Jahre) über der in Ägypten (71.85 Jahre), im Iran (70.86) oder Bulgarien (72.83) liegt. Und das ist natürlich ganz schlimmer Rassismus, oder?

  3. Sophist X Says:

    >Und das die israelische Vernichtungs-
    >und Besatzungspolitik gegenüber den Palästinensern
    >wohl eindeutig rassistisch ist steht
    >wohl eindeutig außer Zweifel!

    Ach Echt? Wie kommt es dann, dass 1,5 Mio Araber („Palästinenser“) friedlich und in Wohlstand als israelische Staatsbürger in Israel leben? Lös Dich von der Propaganda.

  4. antifo Says:

    Es ist voll und ganz ernst gemeint. Sieh Dir das Symbol doch an! Was bitte ist das, wenn nicht ein Hakenkreuz?

    Bei Israel ist es so, daß es wie jedes andere Volk auch das Recht hat, sich gegen Angriffe zu verteidigen. Daß es dabei mitunter auch zu unschönen Vorfällen kommt, liegt nicht daran, daß Israel Israel ist, sondern daran, daß es vom politischen Islam in all seinen Schattierungen angegriffen wird. Auch die Landnahme nach Ende des 2. Weltkrieges in Palästina ist nichts besonderes. Jeder Staat auf dieser Erde wurde auf Land gegründet, das es vorher einem anderen Volk weggenommen hat.

    Einer Meinung sind wir bei dem Rassismus gegen Einheimische in der BRD. Daß der durch Durban II noch weiter getrieben werden soll, ist auch der Grund, weshalb es richtig ist, das Hakenkreuz als Symbol für diesen Rassismus zu sehen.

  5. Schlernhexe Says:

    Ja richtig, der Kleiderständer, man muß nur genau hinschauen, dieses ist im ersten Augenblick genau so versteckt wahrnehmbar, wie og User bemerkt hat, der zunehmende Rassismus gegen Einheimische “ Scheißdeutsche “ ist nur ein leines Vokabular ,von Aussprüchen unsereren verehrten Gästen.


  6. hehe, klar ist jeder kleiderständer ein kniefall in richtung 88 …
    im ernst, wieso die boykottstaaten nicht diese möglichkeit nutzen im falle eines ausfalls einiger teilnehmer den raum lachend zu verlassen und diese idioten auf diese weise bloßzustellen, das ist es was mich um den schlaf bringt.
    wieso meine regierung es sich raussuchen kann da nicht zu erscheinen, das macht mich etwas beklommen, aber keine kleiderständerlogos.
    die ewig gestrigen (was für eine saublöde phrase eigentlich!!) muss man stellen und nicht die möglichkeit einer kritikfreien bühne liefern.

    heil meinungsfreiheit!


  7. ach nochwas, Yin und Yang ist dann halber faschismus?

    • antifo Says:

      Über die Sinnfälligkeit von Symboldebatten sollte man dann schon in einem größeren Kontext reden. Wer sich bei Kleiderständern nicht daran stört, daß ihnen Rassismus unterstellt wird, der braucht sich bei Konferenzlogos erst recht nicht daran stören.


  8. hmmm, ich denke es ist müßig über die praktikable lösung eines kleiderständers in form eines hakenkreuzes nachzudenken, wenn es doch die beste form ist für diesen zweck. konstruiere einen der all das kann, nur eine andere form hat, probier es einfach.

    eigentlich ärgere ich mich am meisten darüber, das dieses eigentlich wundervolle und kraftvolle symbol von diesen hirnlosen „verbrannt“ wurde, nicht mehr nutzbar, genauso wie die fantastische farbkombombination der reichskriegsflagge und den baustil speers ….

    evtl. sollte man über die richtung derselben diskutieren, um dann die buddhisten zu brüskieren?!!?

    ich bin zulange politiscvh aktiv gewesen als das mkich sowas noch aufregen könnte, verhaltensweisen, eindeutig feige, wie jetzt zelebriert, das bringt mich aus der fassung, keine symbole ….

    ps:und wo ist denn bei dir der größere kontext?

    • antifo Says:

      Mit dem „größeren Kontext“ meint ich eine Debatte, die darauf abzielt entweder überall Hakenkreuze zu bannen oder eben gar nicht. Wenn die Kleiderständer-Politik in der BRD richtig ist, dann muß das bei dem Konferenzsymbol ebenso richtig sein 😉

  9. Alexander Says:

    Das mit dem Hakenkreuz-Kleiderstaender ist leider voellig laecherlich. Ich wuerde einfach sagen, dass dieser Kleiderstaender aus rein technischen Gruenden zwecks optimaler Platzausnutzung so gestaltet wurde, und dass zum Glueck nicht jeder so „hakenkreuzphobisch“ ist 🙂

    Antifo: Das sind doch alles faule Ausreden! Erst heute hat Bundesinnenminister Schäuble darauf hingewiesen, daß rechte Straftaten kontinuierlich steigen:
    http://www.pi-news.net/2009/04/schaeuble-besorgt-ueber-anstieg-rechter-straftaten/
    Ganz gleich in welcher Form sie auftauchen: Hakenkreuzschmiererein sind rechte Straftaten und dürfen nicht verharmlost werden!

  10. maikswelt Says:

    So ein Kleiderständer steht meines Wissens nach auch im örtlichen Kik, was soll ich da jetzt machen außer drüber grinsen? Mir die örtliche PDS-Gruppe holen und das Kik in Brand stecken, weil es ein Hort der Rechten ist? So ein Blödsinn, ehrlich mal, wie damals beim berühmten ibeatblaxx-Mp3-Player…

  11. antifo Says:

    Wäre jedenfalls interessant, was der jeweilige Ortsverband dazu sagen würde, wenn man darauf besteht, daß es nicht besser als eine Hakenkreuzschmiererei ist. Normalerweise macht die Titanic solche Sachen, aber die Linken nehmen die natürlich nicht auf’s Korn. Klappen sollte es aber, weil gerade Lokalpolitiker ungeheuer Mediengeil sind. Den kik in Brand stecken ist übertrieben. Eine Mahnwache sollte es auch tun 😉

  12. Mcp Says:

    Das entdeckte Hakenkreuz im Logo der Konferenz dreht linksgewinkelt. Das „richtige“ Kreuz dreht rechts. Das wird gerne verwechselt, insbesondere bei den berüchtigten Hakenkreuzschmierereien. Die Drehrichtung wäre im Übrigen ein Kriterium dafür, welcher politischen Richtung man dieses Propagandadelikt zuordnen sollte.


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