Russland: Neue tolerante Rechtsschule statt alte Bärte

Ravil Gainutdin, der Vorsitzende des russischen Muftirates, hat die russischen Muslime aufgefordert die klassischen Werke des Islam zu studieren, statt ihre Zeit mit pseudo-theologischen leeren Diskussionen zu verschwenden. Bei einer Konferenz in Alma-Mata rief Gainutdin die Gläubigen auf „sich um jeden Preis von provokativen Gesprächen fernzuhalten und keine Zeit mit der Diskussion sogenannter Probleme, wie etwa ‚der Länge der Hosen und des Bartes eines wahren gläubigen Muslims‘ zu verschwenden.“

„Wie kann es sein, daß solche Angelegenheit die muslimische Gemeinde heute fesseln? Wie kann es sein, daß solche Fragen die Welt heute herausfordern?“, fragt der Mufti. Nach seinen Worten müßten die Muslime, weil sie „weltweit einer übermäßig negativen Atmosphäre ausgesetzt sind“ daran arbeiten, eine „tolerante, milde und friedensschaffende islamische Rechtsschule voranzubringen, die zum Angelpunkt unserer Verantwortung für zukünftige Generationen von Muslimen“ wird.

Hintergrund dieser Nachricht dürfte die Wühlarbeit intoleranter islamsicher Rechtsschulen aus dem Ausland auf dem Gebiet der Russischen Föderation sein.

Vielleicht sollte Herr Schäuble ja mal nach Russland fahren und sich erklären lassen, wie man es vermeidet staatsfeindliche Islamvertreter durch Konferenzen aufzuwerten?

Ravil Gainutdin (Vorsitzender des russischen Muftirates)

Ravil Gainutdin (Vorsitzender des russischen Muftirates)

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