Merkels Entschuldigung an Papst steht noch aus

Nach dem Forum Deutscher Katholiken hat nun auch der Kölner Kardinal Meisner darauf hingewiesen, daß eine Entschuldigung von Frau Merkel bei Papst Benedikt XVI. immer noch aussteht:

Meisner bezeichnete Merkels Tonfall als „völlig unangemessen“ und stellt gegenüber der „Bild“ klar: „Ich finde, dass eine der größten Fehlleistungen die öffentliche Papstschelte war.“ Er berichtete davon, dass ihm zahlreiche Katholiken, aber auch Protestanten, bekannt seien, die aufgrund von Merkels verbalem Fehltritt aus der Union ausgetreten sind.

Anfang Februar hatte die Bundeskanzlerin vom Papst in brüskem Ton eine „Erklärung“ zur von profitorientierten, kirchenfernen Printmedien wahrheitswidrig als „Rehabilitation eines Holocaustleugners“ umettiketierten Aufhebung der Exkommunikation der vier FSSPX-Bischöfe verlangt. Ohne sich selbst davor sachkundig gemacht zu haben, hatte Merkel den Papst damit so behandelt, als wäre er ein ihr gegenüber rechenschaftspflichtiges Mitglied im Bundeskabinett.

Der Kirche verbundene Christen hatten diese selbstherrliche Kompetenzüberschreitung als Demütigung des Papstes empfunden. Langjährige CDU-Mitglieder, wie der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Werner Münch, waren deshalb aus Merkels Partei ausgetreten. Weiterhin kann es auch kein Zufall gewesen sein, daß Michael Glos (CSU) sich ausgerechnet zu dieser Zeit entschloß, unter dieser Frau nicht mehr Wirtschaftsminister sein zu wollen.

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One Comment - “Merkels Entschuldigung an Papst steht noch aus”

  1. Geste Says:

    Es ist doch viel angenehmer bei anderen Leuten vor der Tür zu kehren, dann fällt der Dreck vor der eigenen Tür nicht so auf. Bischof Williamson hat als solcher den Holocaust nicht geleugnet, sondern die Funktionsfähigkeit der Gaskammern angezweifelt. Zweifel und Leugnen sind zwei unterschiedliche Schuhe. Von daher gesehen war die Kritik weder an den Bischof und noch weniger an den Papst höchst unangemessen! Dagegen funktioniert die Schlachtung von Kleinstkindern in Deutschland. Wenn ich richtig liege, dann müßten es mittlerweile zwölf millionen ungeborene Kinder sein, die auf so einer schändlichen, brutalen Weise ihr Leben nicht einmal beginnen konnten. Falls jemand so einmal ein armseliges zerstückeltes Wesen nach seiner Abtreibung gesehen hat, der kennt diese schrecklichen Bilder. Bischof Mixa wurde arg kritisiert als er von neun millionen getöteten Kindern sprach und den Holocaust mit sechs millionen getöteten Menschen dagegen hielt! Unerhört schalltes ihm von jüdischer Seite entgegen, wie kann der Bischof nur so einen Vergleich anstellen! Doch der Bischof kann! Wer will behaupten, daß das Leben eines noch nicht geborenen Kindes einen geringeren Wert vor Gott hat, als das Leben eines Menschen der es durch den Holocaust verloren hat? Hat die Bundeskanzlerin alle anderen Völkermord-Leugner auch schon zur „Ordnung gerufen“, so wie zum Beispiel den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und seine Ditib? Völkermord an den Armeniern, wiegt der nicht ebenso schwer wie der Holocaust? Hat die Bundeskanzlerin Frau Merkel daran gedacht, so einem mörderischen Verein, wie „Pro Familia“ die unberechtigten Fördermittel zu entziehen?


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