Vattenfall gegen Grüne Jugend

Diese Pressemitteilung der Grünen Jugend von heute lohnt in Gänze gelesen zu werden:

Zu den Anklagen des Energieriesen Vattenfall gegen Mitglieder der GRÜNEN JUGEND, darunter Bundessprecherin Kathrin Henneberger, erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:

Nicht die AktivistInnen sollten für ihren Einsatz für konsequenten Klimaschutz belangt werden, sondern der Klima-Sünder Vattenfall. Der Energiekonzern betreibt mehrere Kohlekraftwerke, weitere sind im Bau oder in Planung. Dagegen streiten wir mit allen friedlichen Mitteln des zivilen Ungehorsams.

Der voranschreitende Klimawandel zerstört unsere Zukunft. Dagegen ist die GRÜNE JUGEND auf die Straße gegangen und hat am 20. August 2008 das Baugelände des Kraftwerks Moorburg besetzt. In Folge der Besetzung
laufen nun gegen zwei Mitglieder der GRÜNEN JUGEND, darunter Kathrin Henneberger (Bundessprecherin), und 33 weitere Personen Verfahren wegen Hausfriedensbruchs. Wir lassen uns nicht einschüchtern und haben deshalb Widerspruch gegen die Bußgeldbescheide eingelegt. Wir streiten weiter: gegen die Energiepolitik Vattenfalls und gegen die weitere Nutzung fossiler Energien.

nachdem die Jungfunktionäre aber kein Geld haben, weil das wohl schon für die Anreise zur nächsten Randale-Demo drauf geht, kommt im selben Atemzug der Spendenaufruf:

Liebe Leute,

am 20. August 2008 haben 35 KlimaaktivistInnen für mehrere Stunden das Baugelände des Kraftwerks Moorburg besetzt. Mit dabei waren zwei Mitglieder der GRÜNEN JUGEND, darunter auch Kathrin Henneberger (Sprecherin des Bundesverbandes). Die Besetzung richtete sich gegen die Energiepolitik Vattenfalls und den Bau neuer Kohlekraftwerke in Deutschland. Mit dem voranschreitenden Klimawandel wird unsere Zukunft zerstört. Dagegen ist die GRÜNE JUGEND demonstrierend auf die Straße gegangen und hat das Baugelände des Kraftwerks Moorburg mitbesetzt. In Folge der Besetzung laufen nun Verfahren wegen Hausfriedensbruchs gegen die KlimaaktivistInnen. Es sollen Bußgelder in Höhe von 300 € (20 Tagessätze à 15 €) gezahlt werden.

Die AktivistInnen der GRÜNEN JUGEND lassen sich nicht einschüchtern und haben Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid eingelegt. Nicht die AktivistInnen für konsequenten Klimaschutz sollten von Rechts wegen für ihren Einsatz belangt werden, sondern Vattenfall für seine Klimapolitik.

Für die juristischen Folgekosten der Besetzung sammeln wir nun Spenden. Über jeden Euro freuen wir uns – mit jedem Euro wird der Wiederstand von jungen Menschen gegen die Klimapolitik Vattenfalls unterstützt. Herzlichen Dank!

Spenden bitte auf das Konto der Grünen Jugend. Hier können Spenden Quittungen ausgestellt werden. Die Spenden kommen allen Angeklagten zu gute.

Kontonummer: xxxxxxxxxxx
Bankleitzahl: xxxxxxxxx
Bank: SEB Bank
Kontoinhaber: GRÜNE JUGEND
Stichwort: Moorburg

Zivilgesellschaftliche Aktion der Grünen Jugend

Zivilgesellschaftliche Aktion der Grünen Jugend

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2 Kommentare - “Vattenfall gegen Grüne Jugend”

  1. Karikaturenclown Says:

    Die müßte man noch deutlicher zur Kasse bitten, Zahlung des Polizeieinsatz bei nichtgenehmigten Aktionen und und und …

    Es ist nun mal nur recht und billig, daß man für den Schaden den man verursacht, in dem Fall die Behinderung von Tätigkeiten eines privaten Unternehmens, aufkommt.

  2. Noergler Says:

    Hausfriedensbruch ist Hausfriedensbruch, basta. Wer Recht bricht, wird bestraft. Und hoffentlich angemessen.


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