Archive for the ‘Dokumentation’ category

Aktueller Stand bei Frl. Dr. Köhlers Programmen zur Bekämpfung von Linksextremismus und Islamismus

Februar 11, 2010

Im Folgenden ein Ausschnitt aus der Bundestagsdebatte vom 9. Februar, der zeigt, was der Stand bei Frl. Dr. Köhlers Einführung von Programmen zur Bekämpfung Linksextremismus und Islamismus ist:

Bundesfamilienministerin Frl. Dr. Krisina Köhler

Bundesfamilienministerin Frl. Dr. Krisina Köhler

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Rede von Frau Zypries zur Internetzensur

Juli 10, 2009

Rede der Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries, MdB zur Eröffnung der Konferenz gegen die Verbreitung von Hass im Internet am 9. Juli 2009 in Berlin

Es gilt das gesprochene Wort!

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Ich begrüße Sie alle vielmals im Bundesjustizministerium. Ich freue mich sehr, dass Sie heute zu unserer Konferenz gekommen sind, um über Mittel und Wege zur Bekämpfung von Hass im Internet zu diskutieren. (mehr…)

Grundsätze des Kreisauer Kreises für die Neuordnung

Juli 7, 2009

Kreisau – so hieß ein kleines Dorf in Niederschlesien. Dort traf sich auf dem Gutshof der Familie von Moltke eine Gruppe von Nazigegnern, um Pläne für die Zukunft Deutschlands und Europas nach dem Ende des Nationalsozialismus auszuarbeiten. Die Kreisauer sahen sehr früh, “nicht nur die Verwüstungen der Städte, sondern auch die entsetzlichen Verwüstungen in den Köpfen und Herzen der Menschen”. Viele Mitglieder des Kreisauer Kreises wurden 1944/45 hingerichtet.

Zu einer Umsetzung der am 9. August 1943 vom Kreisauer Kreis beschlossenen “Grundsätze für die Neuordnung” kam es nach dem Krieg leider nicht. Grund war die von den Besatzungsmächten vorgenommene Aufteilung Deutschlands, die in Folge des Systemgegensatz von Kapitalismus und Kommunismus zur Gründung zweier deutscher Staaten führte.

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Passah auf Berg Athos

April 24, 2009

Unter Paques au Mount Athos gibt es Videos zum Passah-Fest (Ostern) auf dem Berg Athos.

Kurze Erzählung vom Antichrist

April 20, 2009

Geschrieben 1899 von Vladimir Solovjev (1853-1900)

Das Mongolenjoch

Das zwanzigste Jahrhundert nach der Geburt Christi war das Zeitalter der letzten großen Kriege, innerer Zwiste und Umwälzungen. Der bedeutendste dieser äußeren Kriege war aus jener geistigen Bewegung entstanden, die gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts in Japan aufgekommen war. Man nannte diese Bewegung den Panmongolismus.

In jeder Hinsicht zur Nachahmung begabt, nahmen die Japaner schnell und mit überraschendem Erfolg die äußeren Formen der Kultur Europas an, wobei sie sich auch einige europäische Ideen von untergeordneter Bedeutung zunutze machten. So hatten sie durch Zeitungen und geschichtliche Lehrbücher vom Bestehen des Panhellenismus, Pangermanismus, Panslawismus und Panislamismus in Europa gehört und proklamierten daher ihrerseits die große Idee des Panmongolismus, das heißt der Vereinigung aller Völker Ostasiens unter ihrer Führung. Das Hauptziel dieser Vereinigung sollte der Entscheidungs kampf gegen die Fremden, also die Europäer sein.

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Kritik von St. Johannes von Damaskus am Islam

März 24, 2009

Übersetzung von St. John of Damascuss Critique of Islam

Vorbemerkung: Die folgende Passage stammt aus Teil 2 von Hl. Johannes monumentalem Werk Quelle des Wissens mit dem Titel Häresien in Epitome: Wie sie begannen und auf welche Ursprünge sie sich berufen. Sie wird meist einfach Häresien genannt. In der Einleitung spricht der Übersetzer von einem der “wichtigsten Einzelwerke zur Zeit der griechischen Patristik, … welches eine ausführliche und klare Zusammenführung der griechischen Theologie-Wisscenschaft bietet.” Der Heilige Johannes (676 – 749 A.D.) wird als einer der großen Kirchenväter gesehen und seine Schriften besitzen einen hohen Ehrenplatz. Seine Kritik am Islam oder “die Häresien der Ismaeliten” ist in unserer Zeit von besonderer Bedeutung.

Weiterhin gibt es als Vorläufer des Antichristen den Aberglauben der Ismaeliten, der heutigentags vorherrscht und die Leute am Irren hält. Sie entstammen von Ismael, der Abraham von Agar geboren war, weshalb man sie Agariten oder Ismaeliten nennt. Sie werden auch Sarazenen genannt, was sich von Sarais kenoi oder Entflohene Sarais ableitet, weil Agar zu dem Engel sprach: “Ich bin von Sarai, meiner Herrin, geflohen.” [99] Diese waren davor Götzendiener und verehrten den Morgenstern und Aphrodite, die sie in ihrer eigenen Sprache Khabár nannten, was großartig bedeutet. [100] Und so waren sie runter bis zur Zeit Heraclius ziemlich große Götzendiener. Von dieser Zeit bis in die Gegenwart war in ihrer Mitte ein falscher Prophet namens Mohammed. Dieser Mann hatte, nachdem er etwas vom Alten und Neuen Testament und ähnlichem gehört und wie es scheint Gespräche mit einem arianischen Mönch gehabt hatte, seine eigene Häresie ersonnen. Dann, nachdem er sich dann mit scheinbarer Frömmigkeit bei gutgläubigen Menschen eingenistet hatte, behauptete er, daß ein gewisses Buch ihm vom Himmel herabgesandt worden sei. Das hatte er in einer lachhaften Zusammenstellung in diesem seinen Buch niedergeschrieben und er gab es ihnen, damit sie es verehren sollten.

Er sagt daß es nur einen Gott als Schöpfer von allem gibt, der weder geschaffen noch ungeschaffen ist. [102] Er sagt, daß Christus das Wort Gottes und Sein Geist ist, aber ein Geschöpf und ein Diener und daß er ohne Samen empfangen wurde von Maria der Schwester von Moses und Aaron. [103] Denn er sagt das Wort und Gott und der Geist fuhren in Maria, so daß sie Jesus gebar, der ein Prophet und Diener Gottes war. Und er sagt, daß die Juden Ihn kreuzigen wollten, obwohl es gegen das Gesetz war und daß sie Seinen Schatten ergriffen und diesen kreuzigten. Aber Christus Selbst wurde nicht gekreuzigt, sagt er, und Er starb auch nicht, weil Gott Ihn aus Liebe zu Sich in den Himmel nahm. [104] Und er sagt, daß als Christus in den Himmel aufgefahren war Gott Ihn fragte: ‘Oh Jesus, hattest Du gesagt: “Ich bin der Sohn Gottes und Gott”?’ Und Jesus, sagt er, antwortete: ‘Hab Gnade mit mir, Herr. Du weißt, daß ich das nicht gesagt habe und daß ich mich nicht schäme dein Diener zu sein. Aber sündige Menschen haben geschrieben, daß ich diese Sachen sagte und sie haben über mich gelogen und sind dem Irrtum verfallen.’ Und Gott antwortete und sagte zu Ihm: ‘Ich weiß, daß Du dieses Wort nicht sagtest.” [105] Es gibt viele andere außergewöhnliche und ziemlich lachhafte Sachen in diesem Buch, von dem er prahlt, daß es ihm von Gott niedergesandt worden sei.

Aber wenn wir fragen: ‘Und wen gibt es der bezeugen könnte, daß Gott ihm dieses Buch gab? Und welcher unter den Propheten sagte voraus, daß solch ein Prophet kommen würde? — da sind sie verloren. Und wir merken an, daß Moses das Gesetz auf dem Berg Sinai empfing, wo Gott für alle Leute sichtbar in einer Wolke und mit Feuer und Dunkellheit und Sturm erschien. Und wir sagen, daß alle Propheten seit Moses das Kommen Christi vorhersagten und wie Gott in Christus (und eingeborener Sohn Gottes) kommen und gekreuzigt und sterben und wieder auferstehen mußte, und wie Er der Richter über Lebende und Tote sein wird. Wenn wir dann sagen: ‘Wie kommt es, daß dieser Prophet von euch nicht auf die selbe Weise kam, wie die anderen, die kein Zeugnis für ihn ablegen? Und wie kommt es, daß Gott nicht in eurer Anwesenheit diesem Mann das Buch überreichte auf das ihr euch bezieht, wenn Er doch dem Moses das Gesetz so gab, daß die Leute es mit ansehen konnten als der Berg rauchte, so daß auch ihr sicher sein könntet?’ — so antworten sie Gott macht was Ihm gefällt. ‘Das’, sagen wir, ‘wissen wir, aber wir fragen doch wie dieses Buch auf euren Propheten herab kam.’ Dann antworten sie das Buch kam auf ihn herab als er geschlafen habe. Dann sagen wir zu ihnen witzelnd, daß wenn er das Buch im Schlaf erhielt und diesen Vorgang also gar nicht mitbekam die verbreitete Redewendung auf ihn zutrifft (welche lautet: Du spinnst mir Träume) [106]

Wenn wir dann abermals fragen: ‘Wie kommt es, daß wenn er uns in seinem Buch euch vorschreibt nichts zu tun und nichts zu empfangen ohne einen Zeugen, daß ihr ihn nicht fragtet: “Erst mußt Du uns jemand anführen, der bezeugen kann, daß du ein Prophet bist und daß du von Gott kommst und genau zeigst welche Schriften es gibt, die von dir zeugen” — dann schämen sie sich und bleiben still. [Dann fahren wir fort] ‘Obwohl ihr keine Frau ohne einen Zeugen heiraten dürft und keinen Besitz kaufen oder anschaffen dürft; obwohl ihr weder einen Esel noch ein Lasttier ohne Zeugen besitzen dürft;  und obwohl ihr ja Frauen und Besitz und Esel und so weiter mit Zeugnis besitzt, allein euren Glaube und eure Schrift habt ihr ja ohne Beglaubigung durch Zeugen. Denn der, welcher es an euch weitergab, tat das ohne Gewähr irgendeiner Art und es ist auch niemand bekannt, der prophezeiht hätte, daß er kommen würde. Stattdessen bekam er es während er schlief.’

Darüber hinaus nennen sie uns Hetaeriasten oder Beigeseller, weil wir, so sagen sie, wenn wir Christus zu Gottes Sohn und Gott erklären einen Genossen Gottes eingeführt haben. Wir sagen ihnen als Erwiederung: “Die Propheten und die Schriften haben das uns gegeben und ihr, wie ihr ständig behauptet, akzeptiert die Propheten. Deshalb sind es, wenn wir fälschlicherweise sagen, daß Christus Gottes Sohn ist, sie die das gelehrt haben und uns überliefert haben.’ Manche aber von ihnen sagen, daß es wegen einer Fehlinterpretation wäre, wenn wir die Propheten so darstellen, daß sie sowas gesagt haben, während andere sagen, daß die Hebräer uns haßten und mit Schriften auf die Namen der Propheten betrogen hätten, auf daß wir verloren sein sollten. Dann wiederum sagen wir ihnen: ‘Wenn ihr sagt, daß Christus das Wort und der Geist Gottes ist, warum beschuldigt ihr uns dann Hetaeriasten zu sein? Denn das Wort und der Geist ist untrennbar von dem, in dem es von Natur aus seine Existenz hat. Deshalb, wenn das Wort Gottes in Gott ist, dann ist es offensichtlich, daß Er auch Gott ist. Wenn Er aber außerhalb Gottes ist, dann ist Gott, gemäß euch, ohne Wort und ohne Geist. Folglich, indem ihr die Beigesellung zu Gott umgeht, habt ihr Ihn verstümmelt. Es wäre weitaus besser für euch zu sagen, daß Er einen Gesellen hat als daß ihr Ihn verstümmelt, als hättet ihr es mit einem Stein oder einem Stück Holz oder einem anderen leblosen Objekt zu tun. Wenn ihr uns also fälschlicherweise Hetaeriasten nennt, dann nennen wir euch dafür Gottesverstümmler.

Weiterhin beschuldigen sie uns Götzendiener zu sein, weil wir das Kreuz verehren, das sie verabscheuen. Und wir antworten ihnen: ‘Wie kommt es denn dann, daß ihr euch gegen einen Stein reibt in eurer Ka’ba [107] und ihn küßt und umarmt?’ Dann sagen manche von ihnen, daß Abraham Umgang mit Agar darauf hatte, aber andere sagen, daß er sein Kamel daran festmachte, als er Isaak zu opfern im Begriffe war. Und wir sagen ihnen: ‘Warum erzählt ihr solchen Unsinn, denn die Schrift sagt doch, daß der Berg bewaldet war und Bäume hatte von denen Abraham Holz für das Ganzopfer schnitt und es auf Isaak legte [108] und den Esel ließ  er bei den zwei jungen Männern. An eurem Ort ist es weder voll von Bäumen noch gibt es Steigen für Esel.’ Dann sind sie verlegen, versichern aber immer noch, daß es der Stein Abrahams sei. Dann sagen wir: ‘Laß ihn Abrahams sein, wie ihr närrischerweise sagt. Ihr schämt euch nicht ihn zu küssen, weil Abraham Umgang mit einer Frau darauf hatte oder sein Kamel daran festband, aber uns beschuldigt ihr für die Verehrung des Kreuzes durch das die Kraft der Dämonen  und der Betrug des Teufels zerstört wurde.’ Dieser Stein von dem sie reden ist der Kopf dieser Aphrodite, die sie zuvor angebetet hatten und den sie Khabár nannten. Aufmerksame Beobachter können sogar heute noch die Schnitzspuren darauf sehen.

Wie schon gesagt schrieb dieser Mohammed viele lächerliche Bücher und jedem gab er einen Titel. So gibt es beispielsweise das Buch Über Frauen, [109] mit dem er einfach die rechtliche Einrichtung zum Besitz von vier Frauen und, sofern möglich, tausenden Konkubinen schafft — so viel man unterhalten kann, neben den vier Frauen. Er machte es auch legal eine Frau wegzutun welche auch immer man möchte und, so einer mag, sich eine andere auf die gleiche Weise zu nehmen. Mohammed hatte einen Freund nahmes Zeid. Diese Mann hatte eine  wunderschöne Frau in die Moammed sich verliebte. Aufeinmal sagte Mohammed als sie zusammen saßen: ‘Oh, übrigens, Gott hat mir befohlen deine Frau zu nehmen.’ Der andere antwortete: ‘Du bist ein Apostel. Tu wie Gott die gesagt hat und nimm meine Frau.’ Eigentlich — um die Geschichte von Anfang zu erzählen — sagte er  zu ihm: ‘Gott hat mir befohlen daß du deine Frau wegtust.’ Und er tat sie weg. Dann wenigte Tage später sagte er: ‘Gott hat mir befohlen sie zu nehmen.’ Dann, nachdem er sie genommen und Ehebruch mit ihr begangen hatte, erließ er dieses Gesetz: ‘Wehre dem nicht der seine Frau wegtut. Und wenn, nachdem er sie weggetan hat, er wieder zu ihr geht, laß einen anderen sie heiraten. Denn es ist nicht recht sie zu nehmen, außer wenn sie von einem anderen geheiratet wurde. Außerdem, wenn ein Bruder seine Frau wegtut, laß seinen Bruder sie heiraten, wenn er mag.’ [110] In dem selben Buch erläßt er Gebote wie dieses: ‘Arbeite mit dem Land das Gott dir gegeben hat und  verschönere es. Und tu das und tu es in dieser Weise’ [111] — nicht zu sprechen von all den obszönen Sachen die er tat.

Dann ist da dieses Buch Das Kamel Gottes. [112] Über dieses Kamel sagt er daß da eine Kamelstute von Gott war und daß sie den ganzen Fluß austrank und nicht zwischen zwei Bergen hindurchkam, weil nicht genug Platz gewesen sei. An diesem Ort waren Leute, sagte er, und bei ihnen war es üblich daß sie an einem Tag von dem Wasser tranken, während das Kamel es am nächsten trank. Und weiter, indem sie das Wasser trinkt versorgte sie sie mit Nahrung, weil sie ihnen Wasser statt Milch lieferte. Dann, weil diese Männer böse waren, erhoben sie sich, sagte er, und töteten die Kamelstute. Sie hatte aber ein kleines Kamel als Nachwuchs, das als die Mutter weggenommen worden war von Gott gerufen wurde und Gott nahm es zu Sich. Dann sagen wir zu ihnen: ‘Wo kam dieses Kamel her?’ Und sie sagen es war von Gott. Dann sagen wir: ‘War da noch ein anderes Kamel bei diesem Kamel dabei?’ Und sie sagen: ‘Nein.’ ‘Aber wie,’ sagen wir, ‘wurde es empfangen? Denn wir sehen doch daß euer Kamel ohne Vater und ohne Mutter und ohne Abstammung war und daß das welches es bekam böses erlitt. Es ist überhaupt nicht klar wer es hervorgebracht hat. Und außerdem war dieses Kamel doch großgezogen worden. Woher also konnte euer Prophet, mit dem wie ihr sagt Gott geredet hat, über dieses Kamel wissen — wo es weidete und wer Milch davon bekam, indem er es molk? Vielleicht traf sie ja wie ihre Mutter auf böse Leute und wurde geschlachtet? Oder kam sie ins vor euch ins Paradies, auf daß ihr Flüsse von Milch haben könntet über die ihr närrischerweise redet? Denn ihr sagt doch daß ihr drei Flüsse habt die ins Paradies fließen — einen mitWasser, einen mit Wein und einen mit Milch. Wenn die Kamelstute als euer Vorgänger außerhalb des Paradieses ist, ist es offensichtich, daß sie vor lauter Hunger und Durst umkam und daß andere von der Milch zehrten — also prahlt euer Prophet grundlos davon mit Gott geredet zu haben, weil Gott ihm dieses Geheimnis des Kamels offenbart hat. Wenn sie aber im Paradies ist trinkt sie immer noch Wasser und wird, weil kein Wasser da ist, inmitten des Paradieses der Entzückung verdursten. Und wenn, da ja kein Wasser da ist, weil das Kamel alles weggetrunken hat, ihr nach Wein dürstet vom Fluss des Weines der vorbei fließt, werdet ihr euch durch das Trinken puren Weins vergiften und wegen des starken Getränks zusammenbrechen und einschlafen. Dann entgehen euch die Freuden des Paradieses weil ihr unter einem schweren Kopf leiden werdet und krank vom Wein seid. Wie kommt es, daß es eurem Propheten nicht in den Sinn kam, daß euch das im Paradies des Entzückens passieren könnte? Er hatte nie eine Ahnung wohin das Kamel jetzt sein würde und ihr habt ihn nicht mal gefragt, als er euch seine Träume zu der Sache mit den drei Flüssen vortrug. Wir können euch versichern, daß euer wundervolles Kamel mit der Seele eines Esel vorausging, wo eure Bestimmug Tieren gleich sein wird. Und dort ist äußerte Dunkelheit und ewige Bestrafung, tosendes Feuer, schlaflose Würmer und höllische Dämonen.’

Again, in the book of The Table, Mohammed says that the Christ asked God for a table and that it was given Him. For God, he says, said to Him: ‘I have given to thee and thine an incorruptible table.’ [113]

And again, in the book of The Heifer, [114] he says some other stupid and ridiculous things, which, because of their great number, I think must be passed over. He made it a law that they be circumcised and the women, too, and he ordered them not to keep the Sabbath and not to be baptized.

And, while he ordered them to eat some of the things forbidden by the Law, he ordered them to abstain from others. He furthermore absolutely forbade the drinking of wine.

99. Cf. Gen. 16.8. Sozomen also says that they were descended from Agar, but called themselves descendants of Sara to hide their servile origin (Ecclesiastical History 6.38, PG 67.1412AB).

100. The Arabic kabirun means ‘great,’ whether in size or in dignity. Herodotus mentions the Arabian cult of the ‘Heavenly Aphrodite’ but says that the Arabs called her Alilat (Herodotus 1.131)

101. This may be the Nestorian monk Bahira (George or Sergius) who met the boy Mohammed at Bostra in Syria and claimed to recognize in him the sign of a prophet.

102. Koran, Sura 112.

103. Sura 19; 4.169.

104. Sura 4.156.

105. Sura 5.Il6tf.

106. The manuscripts do not have the adage, but Lequien suggests this one from Plato.

107. The Ka’ba, called ‘The House of God,’ is supposed to have been built by Abraham with the help of Ismael. It occupies the most sacred spot in the Mosque of Mecca. Incorporated in its wall is the stone here referred to, the famous Black Stone, which is obviously a relic of the idolatry of the pre-Islam Arabs.

108. Gen. 22.6.

109. Koran, Sura 4.

110. Cf. Sura 2225ff.

111. Sura 2.223.

112. Not in the Koran.

113. Sura 5.114,115.

114. Sura 2.

From Writings, by St John of Damascus, The Fathers of the Church, vol. 37 (Washington, DC: Catholic University of America Press, 1958), pp. 153-160. Posted 26 March, 2006.

Vom Ende der Ideologien

März 22, 2009

Ökumenische Streitschrift

Seit einiger Zeit liest man in den Feullietons der Zeitungen das Wort vom Ende der Ideologien. Unwillkürlich stellt sich die Frage: Was bedeutet dieses Wort, wodurch wird es abgelöst und wodurch ist ihr Ende gekommen?

1. Wodurch kam das Ende der Ideologien?

Die Ideologien nahmen ihren Anfang als systematisierte Ideengebilde. Hauptthema dieser Ideengebilde waren Fragen der Staats- und Wirtschaftslehre, vor die sich die Denker Europas seit Beginn der Neuzeit gestellt sahen. Frühe Ideologien waren Merkantilismus und Absolutismus, darauf folgten Nationalismus und Liberalismus, zuletzt kamen Sozialismus, Kommunismus und Nationalsozialismus.

Was alle Ideologien einte war die Suche nach dem Ideal eines modernen Staates. Was sie trennte war das Ringen darum, was jeweils das Fundament dieses Staates sein sollte und für welchen Teil der Bürger dieser vorgestellte moderne Staat möglichst ideal zu sein hätte.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts schien es vielen, als hätte man im Sozialismus die Idealform des modernen Staates gefunden und manche waren sich darin so sicher, daß sie begannen, ihre Vorstellungen in wissenschaftlicher Form abzufassen. Andere machten sich daran, darauf aufbauend den Weg zur politischen Durchsetzung des idealen Staates zu beschreiben, wodurch der Kommunismus als Ideologie entstand. Gewaltanwendung wurde bewußt einkalkuliert und es gelang ihnen tatsächlich, sich auf die Weise durchzusetzen.

Nachdem dieser Umsturz viele Opfer kostete und fast alles Heilige im Heiligen Russland dabei entweiht wurde, entstand als Gegenideologie der Faschismus der ebenfalls auf Gewalt setzte. Zur Macht kam diese Ideologie in Form des Nationalsozialismus, weil dieser die verlockendsten Aspekte des Kommunismus übernahm und die Menschen zudem mit einem mystischen Biologismus verführte. Bemerkenswert ist, daß der Nationalsozialismus sich zwar noch als modern darstellte, letztlich aber ein früher Vertreter der Postmoderne war, weil mit seinem Mystizismus über Fragen der Staats- und Wirtschaftslehre hinaus ging.

Aufgrund der Unversöhnlichkeit von Nationalsozialismus und Kommunismus kam es gegen Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem großen Krieg, der Europa und andere Teile der Welt verwüstete. Vor allem Deutschland und Russland bekämpften einander bis auf’s Blut. England und die USA unterstützten dabei das kommunistische Russland, weil dessen Ideologie dem Liberalismus zwar konträr entgegenstand, die Grenze von Staats- und Wirtschaftslehre jedoch nicht überschritt. Ergebnis des Krieges war die Niederlage Deutschlands und damit des Nationalsozialismus.

Übrig blieben somit Liberalismus und Kommunismus, die in der Mitte Europas einander feindselig gegenüberstanden. Zu einem großen Krieg zwischen beiden Ideologien kam es jedoch nicht, weil die Entwicklung der Atombombe zu einer militärischen Pattsituation führte. Außerhalb Europas gab es jedoch militärische Konflikte, die aber lokal begrenzt blieben.

2. Wodurch werden die Ideologien abgelöst

Rund eine Generation nach dem gemeinsamen Sieg von Liberalismus und Kommunismus führte einige die Umfaßbarkeit der Grauen des vergangenen Krieges und die Aussicht auf einen neuen noch vernichtenderen ebenfalls ideologischen Krieg dazu, sich allerlei Gurus und Sekten zuzuwenden, um den Ideologien zu entkommen.

Ihre Sehnsüchte richteten sich auf allgemeinen Frieden, Frauenbefreiung, die Bewahrung der Umwelt und die Schuld ihrer Eltern. Eine gewisse Bindung zu den beiden Ideologien behielten sie zwar, aber Staats- und Wirtschaftslehre waren in ihren Träumen nicht mehr bestimmend, weswegen sie, dem Nationalsozialismus vergleichbar, an der Grenze von Moderne und Postmoderne standen. Gegen 1980 schlossen sich die Vertreter dieser Strömungen zu einer neuen Partei zusammen, in der seitdem Bruchstücke der Ideologien mit allerlei Sehnsüchten vermengt und zu allgemein verwendbaren zivilreligiösen Glaubensversatzstücken verschmolzen werden.

Mit der wirtschaftlichen Niederlage des Kommunismus um 1990 schied dann eine weitere Ideologie aus. Da nurmehr der Liberalismus übrig geblieben ist, gewinnen die aus den Ideologien hervorgegangen zivilreligiösen Versatzstücke mehr und mehr an Bedeutung.

Mit dem Eindringen der Überbleibsel der Ideologien in die Sphäre des Religiösen vollzieht sich ein qualitativer Wechsel. Den auf Staats- und Wirtschaftsfragen bezogenen Ideologien ließ sich wenigstens noch mit rationalen Argumenten entgegentreten, weil es sich bei ihnen noch um Gedankengebäude handelte, die auf das Irdische bezogene waren und zudem auch noch einen gewissen Bauplan hatten. Im Falle der zivilreligiösen Versatzstücke ist das nun nicht mehr möglich, weil aus ihnen Regeln und moralische Standards abgeleitet werden, die den Menschen direkt ansprechen und tatsächlich im Rang von Heilsversprechen stehen; von unerfüllten freilich.

Was geschieht nun, wenn moralische Standards, die den Rang von Heilsversprechen haben, zum Hauptthema einer politischen Partei werden? Würde es sich um ein wirtschaftliches Unternehmen handeln, würde jeder von unlauterem Wettbewerb sprechen und Verbraucherschützer gingen auf die Barrikaden. Da das bei einer demokratisch verfaßten Partei jedoch niemand wagen dürfte, droht die Grenze zwischen Gesetz und Glaube zu verwischen. Stück um Stück freilich nur, aber stetig und scheinbar unabwendbar.

Entsetzt müssen wir Christen allerorts nun mit ansehen, wie der Himmel von Menschen auf Erden nicht nur untergepflügt, sondern auch noch schwarz angemalt wird! Nach einem Verbot rufen? Aussichtlichslos! Und ein allgemeines Aufbegehren gegen die Obrigkeit scheidet wegen Röm. 13 ohnehin aus. Dagegen argumentieren vielleicht? Auch das scheint wenig Erfolg versprechend, weil man uns dann sagt, diese Werte seien das christliche Erbe Europas, das wir doch zu verteidigen hätten und es fehlt nicht viel, daß man uns noch auf die Schulter klopft, auf daß wir darauf noch stolz seien!

3. Was bedeutet das?

An diesem Punkt bedrängt uns dann das Gefühl, regelmäßig auf gemeine Weise belogen zu werden, denn so sehr wir auch die durch die Aufklärung gekommene allgemeine Glaubensfreiheit bejahen: Die Wahrheit Jesu Christi dürfen wir uns, nicht entreissen lassen; was auch immer geschehen mag!

Was für eine Sophisterei aber ist hier am Werk? Stimmt es etwa nicht, daß die Freiheit das Merkmal des christlichen Glaubens ist? Ja, das stimmt! Allein, die Freiheit vom Gesetz kommt nur mit dem Glauben und durch den Glauben in Jesus Christus. Sie aber bekennen weder seinen Namen, noch seine Auferstehung und wenn man ihnen sagt, daß er der Herr aller Herren und König aller Könige ist, gebärden sie sich wie hungrige Raubtiere!

Wie also können sie sich auf die Freiheit berufen und gar noch die Freiheit zum Gesetz zu erheben? Kann es sein, daß ihnen niemand gesagt hat, wodurch die Freiheit kommt? Wenn nicht, so müssen wir das nachholen. Falls aber doch, so bleibt doch nur, sie zur Buße und zur Umkehr zu rufen, auf daß nicht der Name Gottes ob ihrer Tollheit verlästert werde.

Und wenn auch das nichts nützt, was soll man dann tun? Soll man sie mit einem Teil der Wahrheit Jesu Christi herumlaufen lassen, daß sie dann so die Leute verführen? Das kann nicht sein. Wenigstens muß ausgesprochen werden, daß sie sich nicht auf nur einen Teil der Wahrheit berufen können, weil sich Christus nun mal nicht entzwei teilen läßt.

Was also fehlt, ist ein klares Wort zur Einordnung der Praxis des Herauslösens eines Teils der Wahrheit und des gezielten Vermengens dieses Teils mit menschlichen Erfindungen. Es gibt solch ein Wort und zwar schon sehr lange, weil diese Art des Lügens schon so alt ist wie Jesu Christi Sieg über den Tod. Der Kirchenvater Tertullian nannte sie Häresie und er war keineswegs der erste. Auch Paulus warnte schon in klaren Worten

Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht. (Gal. 1, 8-9)

und Christus selbst warnte ebenso vor der Verführung durch falsche Propheten, die Seinen Namen mißbrauchen würden, um die Menschen zu verführen.

2007 A.D.


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