Archive for the ‘Christenverfolgung’ category

Zur Ungerechtigkeit geschichtlicher Wirklichkeit

Oktober 27, 2012

Die Podiumsdiskussion zwischen Karlheinz Weißmann und Michael Stürzenberger beim zwischentag hat den tiefen Bruch zwischen den Lagern von PI-News und Sezession offenbar werden lassen. Manfred Kleine-Hartlage hat nicht ganz Unrecht, wenn er von Islamkritikern und Liberalismuskritikern spricht. Nur verdeckt er damit den Hintergrund der Bruchlinie.

Zwischen diesen beiden Lager liegt das, was der Grünen-Politiker und ehemalige Außenminister Joschka Fischer mit Auschwitz als dem Gründungsmythos der Bundesrepublik Deutschland meinte. Gehen Stürzenberger die Argumente aus, dann sucht er Zuflucht bei diesem Joschka Fischer. Als Folge davon scheitern er und sein Lager an einer positiven Bestimmung der deutschen Identität. Diese positive Bestimmung liegt wiederum dem Lager um Weißmann am Herzen. Aus deren Ablehnung des Liberalismus folgt eine gewisse Duldsamkeit dem Islam gegenüber, die allerdings Potenzial für eine realistische Sicht auf die gesellschaftlichen Herausforderungen birgt. Daß das Lager um Weißmann diesen Gründungsmythos nicht propagiert, führt zum Vorhalt des Antisemitismus.

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Die globale Katastrophe nimmt ihren Lauf

August 19, 2012

Ende Juli sagte ein russisch-orthodoxer Priester, daß der skandalöse Auftritt von “Pussy Riot” der Vorbote einer globalen Katastrophe ist. Er rief alle religiösen Gemeinschaften und auch Atheisten zu gemeinsamen Anstrengungen auf, um diese Katastrophe abzuwenden.

“Niemand soll sich Illusionen darüber machen. Weder in Russland noch in Europa noch in Übersee. Wir rufen jeden auf — Orthodoxe, Katholiken, Protestanten, und auch die Muslime und Buddhisten und alle Gläubigen und Ungläubigen weltweit — sich gegen diese Gefahr zu vereinen. Es ist die Gefahr, die der Verehrte Ambrosius von Optina kurz vor der Russischen Revolution 1917 so beschrieb: ‘In einem Teil des Dorfes wird man sie aufhängen und im anderen werden sie sagen, daß ihnen das nicht so schnell passieren kann’”, sagte Erzpriester Alexander Shargunow in einer Sendung von Radio Radonesch.

Erzpriester Alexander Schargunow

Erzpriester Alexander Schargunow

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Syrien: Die Angst der Christen ist mehr als eine Fußnote

Juni 23, 2012

Anfang Mai 2012 waren zwei Reporter von USA Today in Damaskus, um sich ein Bild von der Lage in Syrien zu verschaffen. Gegenüber diesen Reportern legte der Christ Hani Sarhan Zeugnis über eine Losung ab, die schon zu Beginn des Aufstandes bei Demonstrationen zu hören war: “Christen nach Beirut, Alawiten ins Grab!” Er und seine Verwandten arbeiten nicht für die syrische Regierung und haben auch sonst nichts mit ihr zu tun. Nachdem sie von dieser Losung erfahren hatten, begannen sie über die wirklichen Ziele der Revolte nachzudenken. Hani Sarhan sagt, daß er Angst um sein Leben hat und deswegen Präsident Assad unterstützt.

Syrisch-orthodoxe Christen bei der heiligen Ostermesse (Damaskus, 15. April 2012)

Syrisch-orthodoxe Christen bei der heiligen Ostermesse (Damaskus, 15. April 2012)

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Syrien: Wo sind die iranischen Elitetruppen?

Juni 20, 2012

Kritische Zwischentöne konnte man in den deutschen Medien schon lange vernehmen. Die gestern in der immer schon betont transatlantischen Zeitung “Die Welt” erschienene Reportage aus Aleppo, Syriens Industriezentrum, stellt nun einen echten Bruch der US-geführten Medienblockade gegenüber Syrien dar. (mehr…)

Obama kehrt Motive radikaler Moslems unter den Teppich

Januar 5, 2011

Übersetzung des Leitartikels der Washington Times vom 4. Januar 2011

Radikale Moslems haben vor einer koptisch-christlichen Kirche in Alexandria, Ägypten, eine Autobombe explodieren lassen, die am Samstag 21 getötet und viele andere verwundet hat. Das Weiße Haus verurteilte den Angriff als eine “barbarische und abscheuliche Tat”, schwieg aber — wie zu erwarten war — zu den jihadistischen Motiven der Täter.

Herr Obama bei seiner Rede an der Universität von Kairo im Juni 2009

Herr Obama bei seiner Rede an der Universität von Kairo im Juni 2009

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Jihad Bells. Das Weihnachts-Video zu den Terroranschlägen

Januar 3, 2011

Weshalb die Süddeutsche Zeitung so fieberhaft nach Kompromat zu S.E. Bischof Mixa gesucht hatte

April 26, 2010

Wer sich wundert, wie es denn kam, daß praktisch die gesamte Presselandschaft in den Chor der Anklage gegen S.E. Bischof Mixa einstimmte, der muß sich fragen, weshalb man in der Redaktion der Süddeutschen Zeitung so fieberhaft nach dem Kompromat gesucht hat, mit dem Bischof Mixa nun anscheinend zu Fall gebracht wurde.

Auf den Internetseiten radikal-atheistischer Gruppen findet man Artikel wie Bischof Mixa attackiert die Ungläubigen: Massenmord als Folge des Atheismus zitiert:

“Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen”, sagte der Augsburger Bischof. Immer seien in diesen Systemen die Christen und die Kirche besonders verfolgt worden.

Das sind ohne jeden Zweifel richtige Aussagen. Sie dokumentieren, daß das bundesrepublikanische Mantra vom “aus der Geschichte lernen” für Bischof Mixa eben keine hohle Phrase ist. Gerade deshalb mußte er aber weg. Er hatte auch recht, als er letztes Jahr zu Abtreibung sehr mutig Stellung nahm, was ihm dann als “Holocaust-Vergleich” ausgelegt wurde. Einer derjenigen, die Bischof Mixa damals in den Rücken fielen war Bischof Zollitsch. Wenn Zollitsch nun als “links” bezeichnet wird, dann deshalb, weil der mit seinen Äußerungen den Duktus übernahm, wonach nur die Apologeten der Kritischen Theorie sich zur deutschen Geschichte öffentlich zu Wort melden dürften: Zollitsch steht für die Unterwerfung der Römisch-Katholischen Kirche unter diese von Horkheimer und Adorno begründete marxistische Philosophenschule.


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