Archive for the ‘Amerika’ category

Die globale Katastrophe nimmt ihren Lauf

August 19, 2012

Ende Juli sagte ein russisch-orthodoxer Priester, daß der skandalöse Auftritt von “Pussy Riot” der Vorbote einer globalen Katastrophe ist. Er rief alle religiösen Gemeinschaften und auch Atheisten zu gemeinsamen Anstrengungen auf, um diese Katastrophe abzuwenden.

“Niemand soll sich Illusionen darüber machen. Weder in Russland noch in Europa noch in Übersee. Wir rufen jeden auf — Orthodoxe, Katholiken, Protestanten, und auch die Muslime und Buddhisten und alle Gläubigen und Ungläubigen weltweit — sich gegen diese Gefahr zu vereinen. Es ist die Gefahr, die der Verehrte Ambrosius von Optina kurz vor der Russischen Revolution 1917 so beschrieb: ‘In einem Teil des Dorfes wird man sie aufhängen und im anderen werden sie sagen, daß ihnen das nicht so schnell passieren kann’”, sagte Erzpriester Alexander Shargunow in einer Sendung von Radio Radonesch.

Erzpriester Alexander Schargunow

Erzpriester Alexander Schargunow

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Syrien: Wo sind die iranischen Elitetruppen?

Juni 20, 2012

Kritische Zwischentöne konnte man in den deutschen Medien schon lange vernehmen. Die gestern in der immer schon betont transatlantischen Zeitung “Die Welt” erschienene Reportage aus Aleppo, Syriens Industriezentrum, stellt nun einen echten Bruch der US-geführten Medienblockade gegenüber Syrien dar. (mehr…)

Ron Paul: Syrien im Fadenkreuz Washingtons

Juni 18, 2012

Wiedergabe des Artikels
War Drums for Syria?
von Ron Paul

Nach Darstellung des ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten Ron Paul steht Syrien im Fadenkreuz Washingtons. Die einseitige Schuldzuweisung an die syrische Regierung für die über hundert Toten in Hula, die Ausweisung syrischer Diplomaten aus Washinton und die Ankündigung, daß die USA Syrien vielleicht auch ohne Zustimmung der Vereinten Nationen angreifen werden, kann er sich nur durch die angekündigte Politik zu einem “Regime-Change” in Syrien erklären. Senator Paul sieht Obamas Regierung noch weiter als dessen Vorgänger davon entfernt, sich mit dem Anachronismus eines vom US-Kongress erklärten Krieges aufzuhalten.
Es könne sein das syrische Militär für das Massaker verantwortlich ist, auch wenn die vorhergehenden Bombenanschläge und Angriffe von bewaffneten Rebellen mit, wie es hieß, Verbindungen zu al-Qaida begangen wurden. Wegen der enormen Konsequenzen gehöre es sich, die Ergebnisse einer richtige Untersuchung abzuwarten — tue man das nicht, dann sei Wahrheit weniger wichtig, als die Erzeugung von Emotionen, die einem Angriff der USA zugeneigt sind.

Senator Ron Paul (Texas)

Senator Ron Paul (Rep., Texas)

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Islamkritik und Salafismus, Syrien

Juni 18, 2012

Nachdem ich meinen hiesigen Artikel zur Reaktion der syrischen “Aktivisten” auf den ersten Artikel von Dr. Rainer Hermann in der FAZ zum Massaker in Hula bei PI-News als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt hatte, wurde mir vorgeworfen, ich schriebe “jetzt … auch noch für die Nazis” dort. Ich habe im Umfeld von PI niemanden getroffen, den ich eben mal so als “Nazi” bezeichnen würde. Auch die Kommentare dort sind eher harmlos.

Es gibt aber auch Ausreisser wie etwa den Kommentar Nr. 10 zu meinem Gastbeitrag des Kommentators nicht die mama, dem ich auch scharf widersprach. Bemerkenswert fand ich die Haltung wonach “unsere” nicht näher ausgeführte oder dargestellte “Kultur” den “islamisch geprägten ‘Kulturen'” so haushoch überlegen sein müsse, daß man dort nicht mal von Kultur sprechen könne. Das hat auffallend viel mit dem gemeinsam, was in den Vereinigen Staaten von Amerika von Liberalen zu hören ist.

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Syrien: Die Idee einer russischen Flugverbotszone

Juni 17, 2012

Nach der Aussetzung der UN-Beobachtermission in Syrien und dem scheinbaren Patt auf Ebene der Vereinten Nationen haben viele Angst vor einem Dritten Weltkrieg.

Sergei W. Lawrow, der Außenminister der Russischen Föderation, stellte in seinem am 15. Juni 2012 in der Huffington Post erschienenen Artikel fest, daß bereits die Parteinahme der NATO während des Bürgerkriegs in Libyen die Autorität des UN-Sicherheitsrates untergraben hat und daß eine vergleichbare Gewaltanwendung in der syrischen Krise zu katastrophalen Ergebnissen führt, die sich niemand wünschen kann.

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Syrien: Offener Brief an Philip D. Murphy zum Massaker in Hula

Juni 15, 2012

Folgende E-Mail habe ich soeben an den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, Herrn Philip D. Murphy, verschickt:

Sehr geehrter Herr Botschafter,

gemäß dieser Presse-Aussendung vom 30. Mai 2012

http://london.usembassy.gov/midest169.html

fragte ein Reporter die UN-Botschafterin der Vereinigten Staaten von Amerika Susan E. Rice, ob es denn genügend Beweise dafür gebe, dass eine pro-Assad Miliz das Massaker in Hula begangen habe. Frau Rice antwortete, dass es “aus Sicht der USA” keine Zweifel gebe.

Am 7. Juni 2012 erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ein Artikel von Herrn Dr. Rainer Hermann aus Damaskus mit neuen Erkenntnissen, die der Darstellung von Frau Rice widersprechen:

http://www.faz.net/aktuell/politik/neue-erkenntnisse-zu-getoeteten-von-hula-abermals-massaker-in-syrien-11776496.html

Gestern erschien vom selben Autor dann ein zweiter Artikel, in dem gefolgert wird, dass nicht eine pro-Assad Miliz, sondern “die Rebellen” das Massaker an den Frauen und Kindern begangen haben:

http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/syrien-eine-ausloeschung-11784434.html

Eine kurze Biographie des FAZ-Autors finden Sie hier:

http://www.faz.net/redaktion/rainer-hermann-11123673.html

Als Reaktion auf das Massaker wurden die syrischen Botschafter in einer Reihe von NATO-Staaten ausgewiesen, darunter auch aus Deutschland.

Meine Fragen an Sie lauten:

(1) Haben Sie oder andere Mitarbeiter Ihrer Botschaft in Berlin diese Artikel gesehen und gelesen?
(2) Liegen Ihnen oder dem von US-Staatssekretärin Hillary Clinton geführten Ministerium Erkenntnisse vor, die an der Darstellung in diesen Artikeln zweifeln lassen?

Im Voraus vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen sowie Ihre Anstrengungen um eine möglichst friedliche Beilegung der Krise in Syrien.

Mit freundlichen Grüßen,
xyz

PS: Kommendes Wochenende ist in Hamburg eine “Demonstration gegen den aufkommenden Krieg und für die Fortführung des Reformprogramms unter Bashar Al Assad”

http://ayunion.wordpress.com/2012/06/06/demonstration-gegen-den-aufkommenden-krieg-in-syrien-und-fur-fortfuhrung-des-reformprogramms-unter-bashar-al-assad/

Diese Demonstration ist ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass die Hoffnungen zumindest eines Teils der Syrer auf eine politische Stärkung der in Syrien lebenden, friedlichen und unbewaffneten Opposition hängen.

PPS: Bitte nehmen bitte Sie auch zur Kenntnis, dass Syrien tatsächlich von Terroristen angegriffen wird. Als Beleg mag Ihnen diese Übersetzung eines Artikels aus dem TIME Magazine vom 23. April 2012 gelten, in dem darüber berichtet wurde, dass Abdel Ghani Jawhar sich am 20. April in der syrischen Stadt Al-Kasir versehentlich selbst in die Luft sprengte:

http://antifo.wordpress.com/2012/05/24/libanons-meistgesuchter-sunnitischer-terrorist-sprengt-sich-in-syrien-in-die-luft/

Jawhar wurde in diesem Artikel als Chefbombenbauer der libanesischen Fatah al-Islam beschrieben. Er wurde im Libanon im Zusammenhang mit 200 ungelösten Mordfällen, Attentaten, versuchten Attentaten und Bombenanschlägen gesucht. Die Bundesanwaltschaft hatte gegen Mitglieder der Fatah al-Islam im Zusammenhang mit dem versuchten Kofferbombenanschlag im Sommer 2006 in Deutschland ermittelt. Es mir daher unmöglich zu verstehen, weshalb diese Terrorgruppe seit November 2010 nicht mehr in der von der US-Regierung geführten Liste terroristischer Gruppen erscheint:

http://en.wikipedia.org/wiki/Fatah_al-Islam

Natürlich würde es mich freuen, wenn Sie Zeit fänden, auch dazu etwas zu schreiben. Nachdem die Fatah al-Islam auch auf dem Territorium der Russischen Föderation aktiv ist

http://www.interfax-religion.com/?act=news&div=9412

dürfen Sie davon ausgehen, dass auch der Russische Botschafter in Berlin sich sehr darüber freuen würde. Die E-Mail-Adresse der Russischen Botschaft in Berlin finden Sie im CC.

Die E-Mail ging natürlich an einen größeren Verteiler, darunter Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Westerwelle.

Russland weist USA auf Verbot für Waffenlieferungen nach Libyen hin

März 20, 2011

Nachdem am 17. März 2011 bekannt wurde, dass Ägypten „seit ein paar Tagen” Munition und Waffen an die Aufständischen liefert, wies das russische Außenministerium die USA auf das Verbot von Waffenlieferungen nach Libyen hin. Der UN-Sicherheitsrat hatte mit dem Beschluss der Resolution 1970 am 26. Februar 2011 auch ein allgemeines Waffenembargo über Libyen verhängt.

Rebellen in Ost-Libyen

Rebellen in Ost-Libyen


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