Archiv für Juli 2009

Hedonismus als Erscheinungsform des Nihilismus

Juli 16, 2009

In der Jungen Freiheit ist ein Artikel, der die Aktionsformen beleuchtet, die von der Hedonistischen Internationale propagiert werden. Ich hatte mich selbst schon mit dem Hedonismus beschäftigt, aber diese Verbindung war mir neu:

Wie der Name erahnen läßt, geht es den lose vernetzten internationalen Gruppen, die ihren lokalen Schwerpunkt in Berlin haben, vor allem um Spaß, Genuß, selbstbestimmtes Leben, Toleranz, ein kosmopolitisches Dasein, und ihr an das „Gesetz“ „Tu, was Du willst“ aus dem „Liber Al vel Legis“ des Okkultisten (und Satanisten) Aleister Crowley angelehntes Motto lautet entsprechend „Do what you want“.

Der Leitspruch “Tu was Du willst sei das ganze Gesetz” hat in der Tat sehr viel mit dem Hedonismus zu tun und es ist auch wahr, daß dieses Motto satanische Züge trägt. Der Amokläufer von Winnenden, Tim Kretschmer, sagte einer seiner Geiseln, daß er “aus Spaß, weil es Spaß macht” mordet.

Der Hedonismus ist die letzte Konsequenz des Nihilisms, den Seraphim Rose als Krieg gegen Gott einordnete. Sehr lohnend ist in dem Zusammenhang auch die Rede ‘Rest oder Sekte?‘ von Pfarrer Hans Milch:

Denn in diesem 20. Jahrhundert, in dem zu leben uns als Bürde aufgetragen ist, und als Würde, wenn wir Widerstand leisten und uns herausrufen lassen, dieses 20. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch die hochperfektionierte, höchstperfektionierte Oberflächlichkeit und Äußerlichkeit – das was außen ist, das Nichtige, Nichtssagende, Zahl, Zeit, Mode, Mehrheit, Meinung, Masse – lauter Varianten und Ausdrucksformen des Nichts – und diese Varianten und Ausdrucksformen des Nichts sind in unserem Jahrhundert die prägenden und thematischen Aspekte – zur Schande dieses Jahrhunderts, denn es ist das Jahrhundert des Nihilismus, das Jahrhundert, das den Götzen des Nichts anbetet, und nichtige Zufälle, die aus dem Zusammenhang gerissen werden, ohne Sinngehalt, nichtige Zufälle bearbeitet, zu sinnlosen, zufälligen Zwecken einsetzt, mit einem Höchstmaß verstandesmäßiger Anstrengungen.

Gegen den Aufstand der Unanständigen

Juli 15, 2009

Unter Voll opfermäßig: Brigitte und die Piusbrüder wundert man sich bei Gay West, wieso die Priesterbruderschaft St. Pius X. Frau Brigitte Zypries zur Rücknahme der Aussagen auffordert hatte, wonach für sie als “religiöse Extremisten” das gleiche gelten müsse, wie für den “Umgang mit Rechtsextremisten”.

Das ist schnell erklärt. (mehr…)

Hitler nicht im Nachhinein zum Erfolg verhelfen

Juli 15, 2009

In ihrer Antwort auf eine Anfrage des parteilosen Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche lehnte die Bundesregierung unter Angela Merkel eine Ergänzung des Kampfes gegen Rechtsextremismus, um eine Entsprechung gegen Linksextreme ab.

Was am 3. Oktober 2000, dem Tag der Deutschen Einheit begann, hat nun also auch durch die Union seine Bestätigung gefunden. Der Brandanschlag auf die Synagoge in Düsseldorf am Vortag wurde von den Qualitätsmedien damals kurzerhand Rechtsradikalen in die Schuhe geschoben worden, worauf unisono das Erinnerungsgeläut ertönte. (mehr…)

Grundlagenlehre der ROK über die Würde, die Freiheit und die Menschenrechte

Juli 13, 2009

Wenn sich jemand für die Grundlagenlehre der Russisch-Orthodoxen Kirche über die Würde, die Freiheit und die Menschenrechte interessiert, bitte hier einen Kommentar hinterlassen. Ich hab’ den Text als *.doc auf der Festplatte und schicke ihn – für private Zwecke – gerne als Email zu.

Offener Brief an Zypries: Piusbruderschaft, Waffenbesitz in Gerichtssälen und Verharmloser linksextremer Gewalt

Juli 13, 2009

Folgende Email habe ich gerade als offenen Brief an Frau Zypries geschickt:

Sehr geehrte Frau Zypries,

am Ende Ihrer Wahlkampfrede anläßlich der Eröffnung der Konferenz gegen die Verbreitung von Hass im Internet stellten Sie in Aussicht, sich auch in Zukunft für die Vergabe staatlicher Geldmittel in der Auseinandersetzung gegen Rechtsextremisten und deren Hasspropaganda im Internet einzusetzen:

“Ich werde mich deshalb auch in der nächsten Legislaturperiode dafür einsetzen, dass der Staat die erforderlichen rechtlichen Instrumente, aber auch die nötige finanzielle Unterstützung für die vielen privaten Initiativen bereitstellt.”

Sehr geehrte Frau Zypries, der Tagesspiegel berichtete am 19. Juni von einem Brandanschlag, mit dem Linksradikale auf die Entschlossenheit des Berliner Innenpolitikers Dr. Robbin Juhnke (CDU) im Vorgehen gegen linksextreme Gewalt reagieren:

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Autonome-Brandanschlaege;art692,2827004

Meine Fragen an Sie lauten:

(1) Teilen Sie meine Einschätzung, daß es notwendig ist, auch über neue Wege beim Vorgehen gegen Linksextremisten und deren Hasspropaganda nachzudenken und hierfür entsprechende Geldmittel vorzusehen?

(2) Befürworten Sie die Einrichtung Runder Tisch gegen Linksextremismus, wie das Dr. Robbin Juhnke im Berliner Abgeordneten Haus jüngst gefordert und beantragt hatte?

http://www.robbin-juhnke.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=104

(3) Falls nicht, welche Art des Vorgehens empfehlen Sie als Justizministerin im Vorgehen gegen Linksextremisten und deren Hasspropaganda im Internet?

Im Zusammenhang mit Ihrer empörenden Gleichsetzung der friedliebenden Priesterbruderschaft St. Pius X. mit Rechtsextremen schließe ich mich im Übrigen der Rücktrittsforderung des Civitas Institutes an. Statt zur Christenverfolgung aufzurufen, sollten Sie besser mal sicherstellen, daß Angeklagte in Strafprozessen keine Waffen mit sich führen können! Sie können doch nicht einerseits die Mitglieder von Schützenvereinen wegen Waffenbesitzes krimininalisieren und dann in Ihrem eigenen Resort mit Untätigkeit glänzen! Für den Mord an der Ägypterin im Gerichtssaal in Dresden und nun womöglich daraus resultierende Terroranschläge tragen Sie daher ein gerüttelt Maß an Mitverantwortung!

Auch wenn Sie Ihren Amtseid ohne Gottesbezug gesprochen haben, so haben Sie bei Ihrer Vereidigung doch immerhin gelobt, Ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm abzuwenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und zu verteidigen, Ihre Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben.

Mit freundlichen Grüßen,
XXX

Nachdem Abgeordnetenwatch.de wieder mal meinen Personalausweis sehen wollte, habe ich ihr das Schreiben über das Webformular des Bundesministeriums der Justiz geschickt. Wer den Text mittragen kann, ist natürlich wie immer eingeladen, ihn ebenfalls zu verschicken.

Die Formel So wahr mir Gott helfe haben außer Zypries alle gesprochen

Die Formel "So wahr mir Gott helfe" haben außer Zypries alle gesprochen

Ägyptischer Imam fordert Reziprozität im Umgang mit Christen

Juli 10, 2009

DUBAI, Alarabiya.net: Nach Presseberichten hat ein hochrangiger ägyptischer Prediger die Regierung dazu aufgerufen, mehr Land zum Bau christlicher Kirchen zuzuteilen und Extremisten auf beiden Seiten die Schuld für die sektierischen Spannungen gegeben.

(mehr…)

Schwule und Lesben gestehen Unsittlichkeit ein

Juli 10, 2009

Im Zusammenhang mit der volksverhetzenden Gleichsetzung der friedliebenden Priesterbruderschaft St. Pius X. mit islamischen Terroristen durch Frau Brigitte Zypries (SPD) fordert das Civitas Institut den Rücktritt der Ministerin und verteidigt zusammen mit Medrum den Aufruf zur Mahnwache gegen den unsittlichen und perversen “Homoaufmarsch”.

Erst gestern wieder hatte Zypries während eines Wahlkampfauftritts jedes Maß von Anstand verloren, als sie von einer Gleichsetzung der “homosexuellen Bewegung” mit “dem Nationalsozialismus” durch die Bruderschaft sprach. Hintergrund für ihre falsche Behauptung ist das von der kinderlosen und unverheitrateten Justizministerin vorangetriebene Gesetzesvorhaben eines allgemeinen Kritikverbots gegenüber dem von vielen Menschen zurecht als abstoßend empfundenen Werben für Unzucht mit öffentlichen Mitteln.

Mit ihrem Eintreten für ihr zensurpolitisches Gesetzesvorhaben bestätigt Frau Zypries die Einordung des Instituts, wonach sie von “einem totalitären und demokratiefeindlichen Denken geprägt” ist.

Daß Schwulen und Lesben ihre Unsittlichkeit bewußt ist, geht übrigens schon aus der Begründung des umstrittenen Gesetzesvorhabens hervor:

Die Grundrechte von Lesben und Schwulen werden in Deutschland bislang hauptsächlich aus dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Artikel 2 Abs. 1 GG) abgeleitet. Dieses wird allerdings durch die verfassungsmäßige Ordnung einerseits und das “Sittengesetz” andererseits beschränkt.


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